SV Eintracht Windhagen
1921e.V.

Zülpicher Triathlon am 28.08.2011

 

[AW] Manchmal sucht man sich einfach neue Herausforderungen. Einer solchen Herausforderung habe ich mich an diesem Wochenende gestellt.

Ich wollte meinen ersten Triathlon finishen. Da wir bereits ein Tag vorher schon vor Ort waren, konnte ich mir schon mal einen Überblick verschaffen und mir genau anschauen wo was war. Trotzdem startete ich am Sonntagmorgen bei sonnigem Wetter in Begleitung von Mario doch ziemlich nervös in Richtung Zülpich.

Vor Ort angekommen hieß es erst mal die Box für die Wechselzone zu packen und das Fahrrad zu überprüfen. Anschließend ging es zum Check-In, wo man seine Startnummer auf den Oberarm geschrieben bekommt, seinen Transponder erhält und das Equipment überprüft wird. Und es kann halt nicht immer alles glatt laufen. Da der Lenker meines Fahrrades nicht einwandfrei war, wollte man mich nicht in den Check-In lassen. Nach ein paar Taschentüchern und einer Rolle Panzertape war auch das Problem gelöst und es konnte losgehen.

AAlle Starter begaben sich zum See. Erst mal einschwimmen.  Da es recht windig war, war es im Wasser (knapp 22 Grad Celsius) wärmer als an Land. Und auch hier hatte sich das Teufelchen versteckt.  Es gab technische Probleme mit der Zeitmessung und so mussten alle ca. 30 Minuten frierend warten. Und dann es ging es endlich los.

Der Startschuss fiel und meine Nervosität war weg und ich rannte ins Wasser und starte meine erste Disziplin. Da ich im Training fast nur im Schwimmbad geschwommen bin, machte der Gegenwind mir doch zu schaffen und insgeheim hatte ich den Verdacht, irgendwer würde die Boje, um die wir schwimmen sollten immer wieder ein Stück weiter weg ziehen. Aber nach einer gefühlten endlosen Zeit hatte ich wieder Land unter den Füßen und lief zur Wechselzone.

Dort erst mal Socken und Schuhe anziehen, Helm aufsetzen und natürlich durfte die Startnummer nicht vergessen werden. Grundsätzlich einfache und lösbare Aufgaben, nicht jedoch wenn man sich gerade fast verausgabt hatte. Doch endlich konnte ich weiter zur nächsten Disziplin. 22 km Fahrradfahren lagen nun vor mir. Und schon die ersten Meter verhießen nichts Gutes. Extremer Gegenwind. Da es ja eigentlich ein Rundkurs war, hatte ich die Hoffnung irgendwann Rückenwind zu haben. Diese Mutmaßung traf aber nicht zu. Aber trotzdem schaffte ich die Runde ziemlich gut und es ging wieder in die Wechselzone. Die ersten Schritte nach dem Fahren fühlten sich meine Beine wie Wackelpudding an und ich „eierte“ zu meinem Platz, um in die Laufschuhe zu springen. br />

Ab ging es auf die Laufstrecke.  Dieses wackelige Gefühl hielt auch noch fast 2 km an und auch danach ging es auch nur in kleinen Schritten voran und ich hatte  das Gefühl ich würde nur so über die Strecke schleichen. Dass dieses Gefühl falsch war, zeigte im Nachhinein die Uhr. Ich hatte unter 24 Minuten für die 5 km Runde gebraucht. Insgesamt lief ich nach 1:33:33 erschöpft, aber überglücklich ins Ziel. Auch wenn es anstrengend war steht für mich fest, das war nicht mein letzter Triathlon. Saison 2012 ich komme! Und ich kann nur jeden empfehlen es selbst einmal auszuprobieren.
Zuelpicher Triathlon am 28.pdf