SV Eintracht Windhagen
1921e.V.

40. Volkswanderung am 15.05.2011

„Sieben auf einen Streich“

 

[MH] „Das Wandern ist des Müllers Lust, das Wandern ist des Müllers Lust, das Wandern…..“.

 

Aber auch Läufer wandern gerne, so machte sich der Lauftreff des SV Windhagen am 15. Mai 2011 auf den Weg nach Bad Honnef um am Volkswandertag des Ski-Clubs Bad Honnef teilzunehmen. In den frühen Morgenstunden, um 07:30 Uhr treffen wir uns in Windhagen und fahren gemeinsam zum Rhein.

 

Mit knapp 1000 Teilnehmern war die Traditionsveranstaltung 2011 ein gelungenes Event, welches zahlreiche Wanderer aus Nah und Fern an den Rhein führte.

 

Die Wanderung ist außerordentlich schön und führt über die „Großen 7 Berge“ des Siebengebirges.

 

Eine kleine Randgeschichte: Es gibt viele Sagen über das Siebengebirge; die mittelalterliche Sage über Den fiesen Drachen ist eine der bekanntesten.

Sie handelt von einem Drachen, der von seinem Berg – dem Drachenfels – aus auf Handelsschiffe wartete, die auf dem Rhein entlang fuhren. Sobald ein Schiff nahe genug war, spuckte er Feuer in diese Richtung und sah freudig zu, wie die Besatzung verbrannte oder in den Wogen des Rheines ertrank.

Eines Tages kam wieder einmal ein Schiff am Drachenfels entlang. Es war jedoch randvoll mit Pulver beladen, doch dies bemerkte der Drache nicht. Er wartete in einem sicheren Versteck am Hang des Berges und spie wieder sein Feuer in diese Richtung, als das Schiff nahe genug war. Doch konnte er gerade noch sehen, wie das Schiff Feuer fing – denn im nächsten Moment explodierte das Schiff mit einem Knall, den man bis Köln hören konnte. Die Explosion riss den Drachen weit fort, und er wurde nie mehr gesehen.“

Die Streckenführung: Auf knapp 26 km führt der Weg vom Start am Rheinufer, an der Insel Grafenwerth, vorbei auf den Drachenfels (320 m ü.NN).

 

Entlang des Burgberges der Wolkenburg (324 m ü.NN) führt der Weg weiter zum "Milchhäuschen", um im weiteren Verlauf zum Petersberg (331 m ü.NN) zu gelangen.

 

Über die eigentümlichen Felsformationen und Schluchten des Stenzelbergs (287 m ü.NN) führt der Weg weiter zur Burgruine Rosenau (323 m ü.NN).

 

Von der Spitze des Ölberges (460 m ü.NN), dem höchsten Berg des Siebengebirges, hat man einen herrlichen Panoramablick in westliche Richtung über den Verlauf des Rheines im Bonner Bereich.

 

Über die Margarethenhöhe erreichen wir den Nasseplatz, der sich mit seinen zahlreichen Hütten für eine Rast anbietet.

 

Der weitere Verlauf führt über den Lohrberg (432 m ü.NN), woraufhin sich der letzte Anstieg der Wanderung anschließt.

 

Die sehenswerte Ruine der Löwenburg (455 m ü.NN), von der noch der Grundriss und einige Mauern vorhanden sind, bietet ebenfalls eine atemberaubende Fernsicht in fast alle Himmelsrichtungen.

 

Von hier aus beginnt der kontinuierliche Abstieg durch das wildromantische Annatal über den Bad Honnefer Stadtteil Rommersdorf zum Ausgangspunkt der Wanderung.

 

Fazit: Eine sehr schöne Streckenführung die einige sehenswerte Schauplätze der deutschen Kulturgeschichte mit einbezieht. Die Wanderung ist insgesamt fordernd aber nicht überfordernd, sie ist bestens geeignet das gesamte Siebengebirge kennenzulernen, ohne dass man sich selbst um eine Streckenführung kümmern muss.

 

Der Veranstalter hat die Wege sehr gut beschildert, es gab ausreichend Möglichkeiten Getränke zu sich zunehmen und für eine Startgebühr von 7,50 € blieben keine Wünsche offen. Danke an den Ski-Club Bad Honnef 

 

 


   


2011/siebenaufeinen.pdf