SV Eintracht
Windhagen 1921 e.V.
Unsere Geschichte

Am 14. Januar 1921 wurde der Sportverein Windhagen gegründet. Er trug damals den Namen DJK (Deutschen - Jugend - Kraft). In den Gründerjahren stand dem Verein Dechant Hünseler als Präses vor. Gründungsmitglieder waren u. a. Peter Marnette, Wilhelm Saal, Karl Marnette und Johann Rüddel. Anfangs wurden die Sportarten Handball, Schleuderball und Leichtathletik betrieben. In der Zeit von 1928 - 1930 machte man sich aber schon Gedanken, eine Fußballmannschaft zu gründen. Trainiert wurde auch schon fleißig für diese Sportart. Am 30. August 1930 zogen dann die Gebrüder Böttcher nach Windhagen. Sie kamen aus dem Kohlenpott (Duisburg) und dort konnte ja bekanntlich jeder Junge mit dem Ball umgehen. Jetzt stand auch in Windhagen eine Fußballmannschaft. Von den anderen Sportarten sprach bald keiner mehr. Die Windhagener Fußballjugend war gerade toll darauf, mit den "Böttchers Jungen" in einer Mannschaft zu spielen. Auch mit dem Ausbau des Sportplatzes ging es aufwärts. Was vorher noch eine Heidelandschaft war, die nach und nach gerodet worden ist (in Selbsthilfe) daraus wurde jetzt ein richtiger Sportplatz, dessen Größe mit 105 x 65 m sich schon sehen lassen konnte. Mit großem Eifer war man bei der Sache. Es war ja bekanntlich die schreckliche Erwerbslosenzeit. Das Material stellte die BAG, während Einzäunung und Torstangen von der Kirche zur Verfügung gestellt wurden. Im ersten Spiel nach diesem Sportplatzausbau war dann die DJK Bendorf in Windhagen zu Gast. 1:0 siegten unsere Männer und das war Anlass, weitere große Taten zu vollbringen. Eines sei noch herausgegriffen: 1933 wurde Windhagen Sieger der Bezirksgruppe Asbach.

 

Im Jahre 1934 wurde dann die DJK durch das neue Regime aufgelöst und in "Reichsbund für Leibesübungen" umbenannt. Alle Sportartikel sind beschlagnahmt worden. Bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges wurde unter "neuem Namen" weiter Fußball gespielt, aber durch den Einzug der Spieler zur Wehrmacht fiel es dann schwer, eine Mannschaft zu stellen. Während des Krieges wollte man noch retten was zu retten war und machte mit Rottbitze eine Fusion. Diese konnte man aber bald als gescheitert ansehen, da fast alle Spieler Soldat werden mussten. Der Spielbetrieb ruhte jetzt bis Ende 1945. Die schrecklichen Verwüstungen noch vor den Augen, machten sich einige Männer heran, dass in Windhagen wieder Fußball gespielt werden konnte. Große Verdienste erwarben sich hier Peter Kroheck, Peter Hurtenbach, Josef Weinberg, Heinrich Heidt, Willi Potratz, Hans Rüddel und Fritz Hecken, dazu Hugo Böttcher und Wilhelm Junen. Es war nicht einfach, eine Elf zu stellen, denn der Krieg hinterließ große Wunden. Man schaffte es aber und der Sportverein trug von nun ab den Namen "S.V. Eintracht Windhagen".

 

Deutschland war bekanntlich zu der damaligen Zeit in vier Zonen aufgeteilt so dass für den hiesigen Ort die französische Militärregierung zuständig war. Für jedes Auswärtsspiel brauchte man die Genehmigung von dieser. Und dann brauchte man noch Naturalien. Für jeden Zweck. Ein paar getragene Fußballschuhe; vier Pfund Butter; Trikots und Stutzen wurden zum Teil noch über den Krieg gerettet, alle Farben, sie sahen aus wie eine "Papageienmannschaft". Hauptsache war, man hatte wieder Gelegenheit dem Fußball nachzujagen. Davon war nur ein Exemplar vorhanden, welches täglich zum Schuster musste, um geflickt zu werden, denn jeden Tag wurde "gebolzt". Die Währungsreform kam und das Spielprogramm konnte durch den Beginn von Meisterschaftsspielen normalisiert werden. Monatelang wurde kein Spiel gewonnen, aber die Kameradschaft war einmalig. Hermann Schöneberg, damals 1. Vorsitzender, erinnert sich noch: Für den Tag der Währungsreform hatte man ein Freundschaftsspiel in Flammersfeld abgeschlossen. Um die Fahrtkosten zu bezahlen, musste noch einmal das 'Hühnernest der Eltern herhalten. Ein steiler Leistungsaufschwung trat ein, als der Aegidienberger Verein wieder einmal "zu" machte und die erfahrenen Spieler H. Buchmüller, M. Jungheim und A. Stockhausen neben die jungen Spieler von Windhagen traten. Das war die richtige Mischung, da man nun an der Spitze mitmischen konnte. Hinter dieser ausgezeichneten l. Mannschaft war inzwischen eine Reserve herangewachsen , die in ihrer Klasse keinen gleichwertigen Gegner hatte. Die Fahrten zu Auswärtsspielen wurden Anfangs noch mit einem gemieteten Lastwagen durchgeführt. Später fuhr dann ein Bus von der Honnefer Post.

 

Jede Fahrt wurde zu einem Familienausflug, man musste förmlich um seinen Platz bangen. Ein steiler Leistungsaufschwung trat ein. Der S.V. Windhagen hatte zu dieser Zeit den Sprung in die l. Kreisklasse geschafft. Keinen Gegner brauchte man zu fürchten. Bis dann einige ältere Spieler aufhörten und die jungen "Talente" noch nicht die spielerische Reife hatten. Jetzt ging es wieder abwärts. Aber nicht, weil der Tabellenstand so schlecht war. Sondern damals wurden immer wieder neue Klasseneinteilungen vorgenommen und da wir im unteren Tabellendrittel standen, mussten wir halt zweimal dran glauben. In der dritten Kreisklasse konnten wir in den folgenden Jahren immer einen Mittelplatz belegen, weil doch im Fußball eine Stagnation eintrat und viele Spieler, die sich ein Auto leisten konnten, dem Fußball nur noch wenig Verständnis entgegenbrachten. Inzwischen hatte man eingesehen, dass wieder eine Jugend aufgemacht werden musste, um so später den Nutzen für die l. daraus zu ziehen. Dies gelang auch, wenngleich man sagen muss, dass sie die Bezeichnung A-Jugend zu Unrecht trug. Es waren in ihr Spieler von 12-17 Jahre vorhanden. Ein Erfolg war es trotzdem, da einige Spieler von danach 1971 in der l. Mannschaft spielten. In der Saison 1964/65 konnten wir uns dann einen Trainer halten, der unsere l. Mannschaft gleich zur Vizemeisterschaft der 3. Kreisklasse führte. Die Jahre darauf wurden immer um die Spitze mitgespielt und ein Quäntchen Glück fehlte, um eine Klasse höher zu kommen. In der Saison 1967/68 war es dann soweit:

 

Unsere l. Mannschaft wurde Meister. Trainer Muhs und vorher Adolf Hecken hatten ein kampfkräftiges und technisches Team geformt. Der regelmäßige Trainingsbetrieb konnte durch den Winter aufrechterhalten werden, da in Neustadt die Turnhalle gemietet wurde. In der 2. Kreisklasse konnten wir nach drei Spielzeiten immer einen Mittelplatz belegen. - Erwähnen muss man noch, dass man im Jahre 1966 eine Alt Herren Mannschaft ins Leben rief, die den älteren Spielern Gelegenheit geben sollte, auch noch Sport zu betreiben und so weiterhin ihr Interesse am Verein kundzutun. In den 70er Jahren konnten wir erst gegen Ende einen Sprung nach vorne machen. Es stiegen nicht nur die Mitgliederzahlen, sondern auch sportlich kam der Erfolg. In der Saison 1977/78 stieg die l. Mannschaft als Meister der 2. Kreisklasse in die neu benannte Kreisliga B auf. Leider verlor man das Spiel um die Kreismeisterschaft knapp. Der Sprung von der 2. Kreisklasse in die Kreisliga B hatte seinen Ursprung in der Änderung der Klasseneinteilung. Die neuen Bezeichnungen lauten: Kreisliga A (Kreisklasse A), Kreisliga B (l. Kreisklasse), Kreisliga C (2. Kreisklasse), Kreisliga D (3. Kreisklasse).

 

Der im Jahre 1971 fertiggestellte Sportplatz konnte 1974 mit einer Flutlichtanlage und 1976 mit einem Clubhaus ergänzt werden. Die ebenfalls erstellten Parkplätze und die Einzäunung rundeten das Bild ab. Die in diesen Jahren ins Leben gerufene Damen- und Kindergymnastikgruppe zeugen davon, dass der Verein auch den weiblichen Mitgliedern Gelegenheit gibt, etwas für ihre Bewegung zu tun.Im Jugendfußball wurde mit den Sportfreunden Aegidienberg von 1978 an für einige Jahre für die A- und B-Jugend eine Spielgemeinschaft gebildet. In der Saison 1984/85 hatte der Verein von der A- bis zur E-Jugend erstmalig 5 Jugendmannschaften. Um den Spielbetrieb in allen Altersklassen aufrecht zu erhalten, wurde ab der Saison 1986/87 mit dem SV Vettelschoß und später auch mit der DJK St. Katharinen eine Jugendspielgemeinschaft gegründet, die unser aller Auffassung nach sehr gut funktioniert. Die Seniorenfußballer waren Ende der 80er Jahre überaus erfolgreich. Die 2. Mannschaft stieg in der Saison 1986/87 von der Kreisliga D in die Kreisliga C auf. Nach nur 2jähriger Zugehörigkeit musste sie als Tabellenvorletzter 1989 wieder absteigen. Durch den ab der Saison 1989/90 verpflichteten neuen Trainer "Männi" Klein von Asbach kam es im Seniorenfußball aber zu solch einem Aufschwung (ca. 20 Neuzugänge zu diesem Zeitpunkt), dass zunächst die 2. Mannschaft sofort wieder in die Kreisliga C und im Jahre 1991 die l. Mannschaft in die Kreisliga A aufstieg.

 

Die AH Fußballer der SVW schnitten in den 80er Jahren besonders erfolgreich ab. So verloren sie zum Beispiel in der Saison 1984/85 kein einziges Spiel. Auf Initiative unserer AH wurde im Jahre 1989 erstmalig der Amtspokal für AH - Mannschaften ausgetragen. Sieger 1989 in Asbach und 1990 in Windhagen wurde unsere AH. 1991 in Neustadt wurden wir guter 2. Sieger. An dieser Stelle ist noch zu bemerken, dass die AH - Abteilung durch ihren außerordentlich gut gerührt war. Mit der Fertigstellung der Sporthalle im neuen Schul- und Bürgerzentrum im Jahre 1988 widmete sich der SVW intensiver anderen Sportarten, wodurch der Fußball als größte Vereinsabteilung jedoch nie zu kurz kam. Aus dem fast reinen Fußballverein wurde ein Verein der sich auch Interessenten für andere Sportarten öffnete. So wurde die Angebotspalette um die Sportarten Volleyball, Tischtennis, Herren-Senioren-Gruppe, Jazzdance und Yoga erheblich erweitert. Weitere Einzelheiten zu den Abteilungen sind der Einzeldarstellung zu entnehmen.

 

Am 16. Juni 1991 dann wieder ein Höhepunkt in der langjährigen Geschichte des SV Windhagen. An diesem Tag wurde in Windhagen, Bürgerzentrum, das neue Kunstrasenstadion eingeweiht. Eine Sportanlage deresgleichen in Rheinland-Pfalz nur noch eine in Bernkastel-Kues und in Koblenz-Oberwerth zu finden ist. Durch den Kunstrasenplatz wurde auch der Fußball zu einer sog. sauberen Sportart. Staubwolken und Schlammschlachten waren schnell in Vergessenheit geraten. Durch das Vorhandensein von 6 Sprintstrecken, 4 Rundumlaufbahnen aus Tartanbelag, den Hoch-, Stabhoch- und Weitsprunganlagen, Spielfelder für Volley- und Basketball hat sich dann auch kurzfristig eine Leichtathletikabteilung gebildet. Ebenso wurde ein "Lauftreff' gegründet. Leichtathletikkreismeisterschaften, -Sportfeste und Kreiskinderturnfeste gehören bereits zum festen Veranstaltungsprogramm.

 

Mit dem nassen und dadurch schnellen Kunstrasenplatz hatten die Seniorenfußballer zunächst ihre Probleme. So stieg die l. Mannschaft in 1992 nach nur 1jähriger Zugehörigkeit zur Kreisliga A wieder in die B-Klasse ab. Mit Uwe Erner, dem langjährigen und erfahrenen Oberligaspieler des Honnefer FV, als Spielertrainer, stieg die l. Mannschaft jedoch im Jahre 1994 wieder auf.

 

Der einheimische und ebenfalls Ex-Oberligaspieler des HFV Wolfgang Stockhausen übernahm dann in 1994 das Zepter. Nach einem sehr guten 5. Platz in der Saison 1994/95 verpasste die Mannschaft in diesem Jahr erst in der Schlussphase ganz knapp den Aufstieg in die Bezirksliga. Ein Jahr nach der l. Mannschaft machte auch die von Geschäftsführer Josef Konrads "gecoachte" 2. Mannschaft ihr Meisterstück perfekt. Erstmals in der Vereinsgeschichte stieg in 1995 die 2. Mannschaft ungeschlagen in die Kreisliga B auf.

 

Leider war dies nur von kurzer Dauer. Unter Spielertrainer Herbert Büllesbach musste die 2. Mannschaft äußerst knapp erst in der Relegation aufgrund des Torverhältnisses wieder den Weg in die C-Klasse antreten.

 

Seit den Aufstiegen der 1. und 2. Mannschaft in den Jahren 1994 und 1995 spielen diese ununterbrochen in der Kreisliga A und C. Nach Helmut Hecking, der Wolfgang Stockhausen ablöste, übernahm Jürgen Hülder im Jahre 1998 das Traineramt der 1. Mannschaft. Jürgen Hülder, als A-Schein-Inhaber und DFB-Honorartrainer, studierte mit der Mannschaft als Neuerung das ballorientierte Spiel mit Viererabwehrkette  ein. Mit diesem System brachte es die Mannschaft in der Saison 2000/01 auf den 2. Tabellenplatz der zur Teilnahme an der Relegationsrunde zur Bezirksliga Ost berechtigte. Nach 2 Siegen über Weyerbusch (1:0) und Wiedtal (3:0) scheiterte man erst im letzten Spiel auf neutralem Platz in Langenhahn/Rothenbach mit einer 1:0 Niederlage an Nassovia Nassau. Dies kann als größter Erfolg einer 1. Mannschaft in der Vereinsgeschichte betrachtet werden. Jürgen Hülder verließ den SV Windhagen nach dieser Saison um das Traineramt beim TUS Oberpleis anzutreten. Seit dem 01.07.2001 steht der Mündersbacher, Ex-Regionalligaspieler beim TUS Neuendorf, Emil Sojka beim SVW unter Vertrag.

 

Die 2. Mannschaft wurde in den letzten Jahren durchweg von einheimischen Spielertrainern betreut, die allesamt mal unserer 1. Mannschaft angehörten. Nach Uwe Erner, Gernot Salz, Bernd Stockhausen, Peter Henseler, Achim Meier und Walter Höfflin übernahm zum 01.07.2001 Dirk (Jabble) Junior die Mannschaft. Zu Beginn der Saison 2000/01 integrierten Achim Meier und Walter Höfflin insgesamt 8 Jugendspieler in die Mannschaft. Als Erfolge sind der sichere 7. Tabellenplatz, die Teilnahme am Kreispokalendspiel (leider knapp verloren), die Teilnahme am Rheinlandpokal und der 2. Platz im Fair-Play-Wettbewerb der Sparkasse Neuwied zu verbuchen. Auch für die 2. ein sehr erfolgreiches Jahr.

 

Unsere Alte Herren Mannschaft hat in den letzten Jahren unter der Führung von Friedhelm Steinbach und ab 1999 von Gerd Reufels einen gravierenden Verjüngungsprozess eingeleitet. Dennoch tragen die sogenannten Älteren zu entscheidenden Ereignissen bei. So schoß z.B. Manfred Höller in Aegidienberg ein „sagenumwobenes Jahrhunderttor“. Auch die alljährlich stattfindenden und überaus beliebten Jahrestouren mit Frauen werden unter Federführung der „Älteren“, wobei die junge Generation angelernt wird, bis ins letzte Detail sorgfältig und hervorragend durchorganisiert. Als einer der sportlichen Höhepunkte der letzten fünf Jahre ist der Sieg des Alten-Herren-Verbandsgemeindepokals in Fernthal herauszuheben. 

Die Abteilung Jugend-Fußball, die über Jahre hinweg von Wolfgang Kage hervorragend geleitet wurde, steht, unter der heutigen Führung von Thomas Schwab, mit inzwischen 8 Mannschaften im Wettspielbetrieb. Außer der A-Jugend, die wir in Spielgemeinschaft mit dem SV Vettelschoss betreiben, sind in der Saison 2001/02 alle anderen Mannschaften eigenständig. In den letzten Jahren sind mehrere Staffelsiege zu verzeichnen. Zum Beispiel bei der E-Jugend mit Werner Treuheit und Dirk Böhm oder der B-Jugend mit Pattrick Müller, Wolfgang Kage und Manfred Höfer als Trainer. Die erreichten Erfolgen kommen nicht von ungefähr. Seit einigen Jahren legt der SV besonderen Wert auf die Weiterentwicklung  der fachlichen Kompetenz der Jugendtrainer. So sind heute sogar Jugend-Trainer mit B-Schein bei uns tätig. Andere sind an einer Trainerausbildung interessiert und werden diese auch bald absolvieren. 

 

In der Abteilung Breitensport, unter der bewährten Leitung von Griseldis Seitz und Gisela Bürkle, hat sich in den letzten Jahren eine weitere Angebotserweiterung und auch insgesamt gesehen eine Trendanpassung zum universellen Breitensportverein entwickelt. 

 

So ist in den letzten Jahren eine Kooperation mit dem ortsansässigen, unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten geführten, „Sportpark Windhagen“ entstanden. Sowohl der Sportpark als auch der Sportverein führen gemeinsame sportliche Aktivitäten durch. So wird zum Beispiel in den Räumen des Sportparks, auf Initiative und unter Leitung unserer Übungsleiterin Arleen Karpp, das gesundheitsfördernde Bewegungsangebot „Schon-Aerobic für alle“ durchgeführt. Hierfür wurde der SV Windhagen mit Schreiben vom 13.12.2000 durch den Deutschen Turnerbund DTB mit dem Prädikat „Pluspunkt Gesundheit.DTB“ ausgezeichnet. Damit wurde unsererseits der Einstieg in den Gesundheitssport vollzogen. 

 

Die Sportjugend Rheinland Pfalz hat am 09.03.2001 unseren Kooperationsvertrag mit der gemeindlichen Kindertagesstätte genehmigt. Die Zusammenarbeit zwischen Sportverein und Kindergarten hat das Ziel einer bewegungsorientierten Gesundheitsförderung. 

 

Jürgen Seitz, unser Leichtathletik  Trainer, wurde 1997 zum Kreisvorsitzenden des Leichtathletik-Kreisverbandes Neuwied gewählt. Eine Förderung unserer bereits erfolgreichen Leichtathleten dürfte damit vorprogrammiert sein. 

 

Im Herbst 1999 gründete sich aus den Reihen der aktiven Spieler der 1. Mannschaft, unter Vorsitz von Hermann-Josef Buchholz, der fast 20 Jahre lang als Betreuer der 1. Mannschaft zur Verfügung stand, der Förderkreis des SV Windhagen. Zum Vorstand des Förderkreises gehören neben Hermann-Josef Buchholz, Hermann Schöneberg, Dieter Spürkel, Daniel Großer und Uwe Erner. In den verschiedensten Aktionen bemüht sich der Förderkreis um Sponsoren, Förderer und Freunde für den SV Windhagen. Mit dieser mühevollen und von der Idee und Abwicklung sehr lobenswerten Arbeit ist der Förderkreis inzwischen als verlängerter Arm des Vorstandes zu betrachten. 

 

 

Am 01.10.1999 ging im Sportverein Windhagen eine langwährende Epoche zu Ende. Nach über 37–jähriger Vorstandsarbeit trat unser Ernst Höfer bei der Mitgliederversammlung nicht mehr zur Wahl an. Ernst Höfer bekleidete von August 1962 bis August 1971 das Amt des 2. Vorsitzenden, bis 29.März 1980 war er 1. Kassierer und von diesem Zeitpunkt an bis zum 01.10.1999 leitete er den Verein als 1. Vorsitzender. In Würdigung seiner besonderen und herausragenden Verdienste um den Sportverein Windhagen und in Anerkennung seiner Leistungen wurde Ernst Höfer im Januar 2001 zum Ehrenvorsitzenden ernannt. 

Die Mitgliederversammlung des SV Windhagen wählte in der Sitzung am 01.10.1999 den langjährigen Geschäftsführer Josef Konrads zum Nachfolger von Ernst Höfer als 1. Vorsitzenden. 

 

Mit Errichtung der in 2001 vom Ortsgemeinderat Windhagen beschlossenen Fest- und Kulturhalle erschließt sich dem Sportverein, durch die Bereitstellung weiterer Räumlichkeiten, die Möglichkeit sein bisher bereits großzügiges Sportangebot um die Schwerpunkte Gesundheits- und Seniorensport  auszudehnen. Eine Kooperation mit der Grundschule ist ebenfalls avisiert. 

 

Das unser Verein auf dem richtigen Weg ist, beweist nicht nur die Mitgliederzahl, die von 226 im Jahre 1991 auf nunmehr um die 900 in 2001 angestiegen ist. Besonders stolz sind wir dabei aber auf den hohen Anteil (beinahe 50%) von Kindern und Jugendlichen die im Sportverein aktiv sind. Nein, der richtige Weg war und ist die Öffnung zum Breitensportverein und die intensiven Bemühungen unserer im Verein tätigen Übungsleiter(innen) sowie den übrigen Verantwortlichen. Der Verein verschließt sich auch nicht den so genannten neuen Medien. So sind wir seit etwa einem Jahr nach mühevoller Aufbauarbeit durch unseren Webmaster Wolfgang Kage unter der Anschrift „sv-windhagen.de“ mit einer eigenen Seite im Internet vertreten. Außer der „Pflege“ dieser Website, die von Aktualität nicht zu überbieten ist, ist Wolfgang Kage noch verantwortlich für unsere bei allen Heimspielen der 1. Mannschaft erscheinenden Stadionzeitung.