SV Eintracht
Windhagen 1921 e.V.

Windhagen schlägt Mehring mit 3:1! 

So. 13.05.2018 15.30
SV Windhagen - SV Mehring 3:1 (1:0)
Tore:
Armando Grau, Pierre Mohr, Pawel Klos

 
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Auch wenn es kein fußballerischer Leckerbissen war, gelang dem SVW am drittletzten Spieltag der Rheinlandligasaison dank einer kämpferischen Glanzleistung ein insgesamt verdienter 3:1 Erfolg gegen den individuell stark besetzten Tabellenachten SV Mehring. Dabei verlief die erste Hälfte relativ ausgeglichen. Windhagen besaß die größte Chance durch einen Kopfball aus zwei Metern nach einer Ecke durch Christopher Alt, den der Torwart gerade noch halten konnte und Mehring verpasste die Führung, als Krist und Torwart Kosiolek im Fünfmeterraum gerade noch dazwischen kamen.

Nach 40 Minuten dann aber doch die Windhagener Führung. Metzen schickte Grau steil, der freistehend aus halblinker Position die Übersicht behielt und durch einen Schuss ins lange Eck sicher zur 1:0 Pausenführung traf. Die offensiv agierenden Gäste versuchten in der zweiten Hälfte zwar das Spiel an sich zu reißen, der SVW wehrte sich aber mit Händen und Füßen, ließ so nicht nur nach hinten kaum etwas zu, sondern war durch zahlreiche schnelle Angriffe die jetzt auch deutlich gefährlichere Mannschaft. Christopher Alt, Adrian Glos und Pawel Klos verpassten das 2:0, dafür war man aber ab der 68.Minute in Überzahl. Klos wollte den zu weit vor seinem Tor stehenden Gästetororwart überlupften, wurde dabei aber gefoult und der bereits verwarnte Jost sah gelb-rot.

In Überzahl drängte der SVW noch mehr auf die Vorentscheidung und wurde in der 80.Minute belohnt. Mohr verlängerte eine Ecke von Klos zum umjubelten 2:0 ins Netz. Die Gäste steckten aber nie auf und machten die Spannung durch den Treffer zum 1:2 in der 87.Minute nicht nur spannend, sondern sorgten auch noch mal für gehöriges Nervenflattern. So war das 3:1 in der 91.Minute eine Erlösung. Der eingewechselte Fjodor Traut setzte sich rechts clever durch, behielt die Übersicht und bediente Pawel Klos, der aus kürzester Distanz zum 3:1 einschoss.

Völlig unnötig dann das böse Foul vom Gästespielführer Dietz in der 93.Minute für das er zurecht die rote Karte sah. Windhagen hat sich somit mit inzwischen 30 Punkten auf den 16.Tabellenplatz vorgeschoben. Zumindest diesen will man an den letzten beiden Spieltagen verteidigen. Dazu wäre ein Sieg am kommenden Pfingstsamstag um 17.30 Uhr beim TuS Oberwinter, die als Aufsteiger nach einer tollen Saison den Klassenerhalt sicher haben, natürlich ganz wichtig (Vorbericht folgt)

SVW muss sich in Mendig nach 2:0 Halbzeitführung noch mit 4:2 geschlagen geben. 

Sonntag, 06.05.2018 15.00
SG Mendig - SV Windhagen 4:2 (0:2)
Tore:
Akcakoca Gökhan, Christopher Alt

 

 
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Video Pressekonferenz  
Der SV Windhagen konnte die Gelegenheit nicht nutzen sich am viertletzten Spieltag der Rheinlandligasaison auf den drittletzten Platz in der Tabelle vorzuschieben. Dabei legte man bei der zweitbesten Mannschaft nach der Winterpause eine bärenstarke erste Halbzeit hin.

Die Mendiger Anfangsoffensive konnte man abwehren und man bekam die Partie danach kämpferisch und spielerisch in den Griff. Nach 31 Minuten war es dann so weit. Gökhan Akcakocca nutzte das Durcheinander im Strafraum nach einem Klos-Freistoß zum 1:0.

Kurz darauf hielt der SG-Torwart einen Distanzschuss von Zent glänzend, ehe Klos Christopher Alt freispielte, der zum 2:0 einschoss. Kurz vor der Pause hatte Christopher Alt nach einer Flanke von Mohr gar das 3:0 auf dem Kopf, der SG Torwart hielt aber glänzend. Mendig wechselte zur Pause offensiv und erhöhte spürbar den Druck.

Dann die vielleicht spielentscheidende Szene: in der 63.Minute lief Armando Grau alleine auf das Mendiger Tor zu, scheiterte aber am Torwart. Im Gegenzug verkürzte der Gastgeber per Kopf auf 1:2. Nun wurde der Druck noch größer und Mendig nutzte kurz darauf eine Windhagener Unsicherheit in der Abwehr zum 2:2.


Das Spiel stand auf der Kippe und leider nahm Schiedsrichterin Behr entscheidend Einfluss auf die Partie. Sie verteilte sechs gelbe Karten und diese allesamt an Windhagen. Der teilweise hitzigen Atmosphäre von Außen war die bis dahin gut leitende Schiedsrichterin nicht mehr gewachsen. Somit musste der starke Akcakocca sicherheitshalber ausgewechselt werden und zur Krönung wurde Tobias Blumenthal in der 82.Minute mit gelb-rot vom Feld geschickt.

Ehe Windhagen umstellen konnte, traf die SG zum entscheidenden 3:2. In der Nachspielzeit fiel durch einen Konter gar noch der Treffer zum 2:4 Endstand. Eine unnötige Niederlage gegen einen starken Gegner, die sich aber nicht in den Köpfen festsetzen darf.

In den letzten Spielen will die Mannschaft noch bestmöglich punkten. Zuerst kommt der ehemalige Oberligist SV Mehring nächsten Sonntag nach Windhagen (Vorbericht folgt).

Windhagen gelingt dritter Sieg in Folge!

Sonntag, 29.04.2018 15.30
SV Windhagen - SG 99 Andernach 2:1 (1:1)
Tore:
Pawel Klos, Tobias Blumenthal

 
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Dank einer starken zweiten Hälfte schlägt der SV Windhagen auch den bisherigen Tabellenvierten aus Andernach. Dabei brauchte man in der ersten Hälfte schon etwas Glück um mit einem 1:1 in die Pause zu gehen. Windhagen war zwar bemüht das Spiel zu machen, der Gast kam durch zahlreiche schnelle Konter aber zu den besseren Gelegenheiten. Abschlussschwäche der SG und ein guter SVW-Torwart Kosiolek verhinderten aber Gegentreffer. Nur einmal landete der Ball, als eine zu lange Flanke am zweiten Pfosten landete, zurückkam und ein SG-Stürmer aus kurzer Distanz nur noch einköpfen musste, im Windhagener Tor zum 0:1 (27.).

Aber auch Windhagen hatte gute Chancen. Borschels Schuss an die Unterkante der Latte war dabei die beste Gelegenheit. Pawel Klos traf in der 45.Minute mit einem feinen Linksschuss aus 18 Metern zum etwas glücklichen Ausgleich. In der Halbzeit schwor sich die Mannschaft neu ein und präsentierte sich dann ganz anders. Laufstark, zweikampfstark und mit viel Druck nach vorne ging das Spiel jetzt fast nur noch in Richtung SG-Tor. Zahlreiche gute Gelegenheiten spielte man sich heraus, es fiel aber nur ein Tor. Tobias Blumenthal hämmerte in der 54.Minute einen Freistoß zum 2:1 ins Netz. Das erlösende 3:1 wollte nicht fallen. Grau, Glos, Klos, Metzen und Akcakocca ließen hochkarätige Chancen liegen.

So packte die SG am Ende die Brechstange aus und wäre fast zum Erfolg gekommen. Zuerst parierte Kosiolek glänzend, dann segelte ein Kopfball nach einer Ecke knapp am Winkel vorbei. So blieb es am Ende beim Windhagener 2:1 Erfolg. Der dritte Erfolg nacheinander lässt zumindest die Chance auf den drittletzten Platz leben und dafür will man auch nächste Woche punkten.

Mit dem Spiel bei der starken SG Mendig steht aber ein ganz schweres Spiel auf dem Plan. Auf der „Verletzten-Front“ gibt es einige Neuigkeiten. Positiv: Metzen kam nach seinem Außenbandriss erstmalig zum Einsatz und Berghoff befindet sich wieder im Lauftraining. Walbröl fiel diese Woche kurzfristig mit Rückenbeschwerden aus, man hofft aber auf nächste Woche. Klos und Borschel mussten verletzt raus, man hofft aber auf nicht zu schwere Verletzungen. Zur Zeit zeigt die Mannschaft Charakter und phasenweise echte Spielstärke. Das will man die letzten vier Spiele beibehalten und gucken, was noch möglich ist.

Windhagen gewinnt in Koblenz 5:2.

Sonntag, 22.04.2018 15.00
TuS Koblenz II - SV Windhagen
Tore:
Stefan Krist, Roman Borschel, Pawel Klos,Robin Heßler, Armando Grau

 
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Dank 30 ganz starker Minuten gelingt dem SVW ein überraschend klarer 5:2 Auswärtserfolg beim Tabellensiebten, TuS Koblenz 2. Das Spiel begann spektakulär. In der dritten und vierten Minute vergab der SVW hundertprozentige Chancen, während Koblenz mit dem ersten Angriff in der 5.Minute zum Erfolg kam. Ein Kopfball nach einer Ecke schlug genau im Winkel.

Zwischen der 5. Und der 35.Minute zeigte Windhagen dann wohl die beste Leistung im bisherigen Saisonverlauf. Druckvoll, zweikampstark, fußballerisch gut, erarbeitete man sich eine Vielzahl guter Gelegenheiten und traf gleich dreimal. Zuerst schlug ein strammer Freistoß von Stefan Krist zum Ausgleich ein (12.), dann nutzte Roman Borschel die Konfusion nach einem langen Einwurf im Koblenzer Strafraum zum 2:1 (18.). Kurz darauf köpfte YannickWalbröl eine Ecke an die Latte und der abgewehrte Ball kam nach Außen wieder zurück zu Pawel Klos, der mit einem tollen diagonalen Schuss zum 3:1 traf. Eine höhere Führung wäre bei guten Gelegenheiten nach schnell angelegten Angriffen möglich gewesen, aber nach 35 Minuten ließ man etwas nach, so dass die TuS wieder besser ins Spiel kam und Windhagen das 3:1 gerade so in die Halbzeit rettete.

In der zweiten Hälfte zeigte die TuS, die oft lethargisch wirkte, dass sie sich nicht kampflos ihrem Schicksal ergeben wollten und wurden immer druckvoller. Gleich dreimal rettete Latte oder Pfosten für den bereits geschlagenen Torwart Kosioloek, ehe es nach 74 Minuten so weit war. Nach einem Querpass fiel das 2:3. Viele Windhagener hatten nun schon schlimme Befürchtungen, aber die Mannschaft zeigt sich inzwischen in solchen Situationen, auch in der Schlussphase physisch und psychisch gefestigter.

So kam die Antwort schnell. Der eingewechselte Grau erlief sich den Ball, passte auf Borschel und der schickte Hessler steil, der zum vorentscheidenden 4:2 traf (78.). Kurz darauf traf Grau selber, als Klos, Hessler und Akcakocca ihn schön freispielten. Mit dem zweiten Sieg in Folge will man nun auch nächsten Sonntag gegen den Tabellenvierten aus Andernach punkten. (Vorbericht folgt)

Nach dem 3:1 Sieg gegen Ellscheid reist der SVW Sonntag zur TuS.

So. 15.04.2018 15.30
SV Windhagen - SG Ellscheid 3:1 (0:1)
Tore: Adrian Glos, Pierre Mohr, Yannick Walbröl

 
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Nach zwei unglücklichen Niederlagen gelang dem SVW am Mittwochabend im Nachholspiel gegen die SG Ellscheid endlich wieder ein mehr als verdienter Sieg. Insbesondere in der ersten Hälfte war der SVW das klar bessere Team. Schon kurios, dass es trotzdem mit einem 0:1 in die Pause ging. Während Windhagen bei hundertprozentigen Chancen durch Glos, Chris Alt, Akcakocca, Mohr und Hessler das Tor verpasste, nutzte die SG ihre einzige Gelegenheit nach einem einfachen Doppelpass zum 0:1.


Ihre erste richtige Chance verpasste der weitgereiste Gast in der 49.Minute, als am langen Pfosten ein Angreifer freistehend drüber schoss. Wer weis, wie die Partie ausgegangen wäre, wenn hier das 0:2 gefallen wäre. So nahm Windhagen das Spiel wieder in die Hand und glich in der 58.Minute aus, als Glos bei einem langen Ball von Blumenthal durchlief und den heraus eilenden Torwart zum Ausgleich überlupfte. Man merkte nun, dass die Heimmannschaft unbedingt den Sieg wollte und in einer nun abwechslungsreichen Partie hatte Windhagen die besseren Chancen. Es dauerte aber bis zur 87.Minute ehe Yannick Walbröl nach einem Querpass von Glos den Ball zum vielumjubelten 2:1 ins Tor spitzelte. In der 90.Minute war es dann Pierre Mohr, der nach einem Rückpass zum 3:1 Endstand einschoss.


An bAn beiden Treffern war in der Entstehung Neuzugang Fjodor Traut beteiligt, der in der 80.Minute eingewechselt wurde. Der Angreifer, der seit einem Jahr (zuletzt beim 1.FC Spich/Bezirksliga Mittelrhein) nicht mehr spielte, trainiert seit ein paar Wochen beim SVW mit, da er in die Region gezogen ist. Bereits am Sonntag um 15 Uhr steht die nächste Partie an, wenn der SVW bei der Zweitvertretung der TuS aus Koblenz antritt, die nach einer bärenstarken Hinrunde in der Rückrunde etwas schwächeln. Mit dem gezeigten Willen vom Mittwoch, hofft man auch auf dem Kunstrasen am Oberwerth punkten zu können.

Nach dem 2:3 im Lokalderby kommt schon am Mittwoch Ellscheid.

So. 15.04.2018 15.30
SV Windhagen - VFB Linz 2:3 (2:3)
Tore:
Stefan Krist, Volker Berghoff

 
Stefan Krist und der Elfmeter ...  

 
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Wie in der Vorwoche in Morbach verlor der SVW gegen eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel unnötig mit 2:3. Zu Gast war der Lokallrivale aus Linz, gegen den es in den letzten oft brisante Spiele gab, diesmal ging es aber auf und außerhalb des Platzes äußerst fair zu. Auch ein Verdienst des stets souveränen Schiedsrichters Lukas Heep. Im Spiel versuchte der Gastgeber von Beginn an die Kontrolle zu übernehmen und hatte nach 15 Minuten die erste Riesenchance. Volker Berghoff zögerte alleine vor dem Tor aber zu lange.

Fast im Gegenzug dann die erste Linzer Großchance, die nach einer kurz ausgeführten Ecke nur den Pfosten trafen. Ab der 25.Minute überschlugen sich dann die Ereignisse. Nach einem langen Ball war Christopher Alt alleine durch, der zeitgleich mit dem herauskommenden Linzer Torwart an den Ball kam. Es gab Elfmeter. Eine diskussionswürdige Entscheidung, was Stefan Krist kalt ließ, der den Strafstoß sicher zum 1:0 einschoss.

Linz reagierte und Windhagen machte es ihnen leicht. Doppelpass zentral, sicherer Abschluss 1:1 (29.). Langer Seitenwechsel, eine abgefälschte Flanke, die sich in den Winkel senkte: 1:2 (33.). Fehlpass vom Windhagener Torwart, Querpass, Schuss: 1:3 (36.). In einer Partie, in der man bis dahin den fußballerisch besseren Eindruck machte, lag man urplötzlich 1:3 hinten. Volker Berghoff machte die Partie aber wieder spannend. Ein abgefälschter Schuss nach einer zu kurz abgewehrten Ecke schlug zum 2:3 Halbzeitstand im Linzer Tor ein.

Die zweite Hälfte passte beim SVW in die Kategorie „stets bemüht“. Während Linz sich clever auf Ballkontrolle beschränkte, versuchte Windhagen das Spiel zu machen, wurde aber kaum noch zwingend. Christopher Alt hatte die größte Chance, als er einen Kopfball an die Latte setzte. Am Ende sorgte etwas „Kick und Rush“ für Unruhe aber nicht mehr zum Erfolg.

So blieb es bei der knappen Niederlage, die man bis zum Mittwoch aus den Köpfen bekommen muss, denn dann kommt es zum nächsten Heimspiel. Zu Gast ist dann die SG Ellscheid, die als Aufsteiger aus der Bezirksliga West fraglos die Überraschungsmannschaft der Saison ist. Mit 44 Punkten steht das Team auf einem glänzenden 6.Platz. Schwerstarbeit also für den SV, die leider bis zum Saisonende auf Sejo Silkovic verzichten müssen, der sich letzten Sonntag in Morbach einen Kreuzbandriss zuzog. Anstoß im Stadion Windhagen ist um 20 Uhr.

Zwei Auswärts Tore von Pawel Klos reichen nicht. Bittere 2:3 Niederlage in Morbach.

So. 08.04.2018 15.00
SV Morbach - SV Windhagen 3:2 (0:1)
Tore:
Pawel Klos 2x

Nach einer der längsten Anreisen (2,5 Stunden mit Pause) trat der SVW in der Rheinlandliga beim SV Morbach an und musste am Ende eine unglückliche, aber nicht unverdiente, 2:3 Niederlage hinnehmen. Die erste Halbzeit war ein reines Kampfspiel ohne große Höhepunkte. Wenn, dann wurde es vor dem Windhagener Tor gefährlich, aber Morbach fehlte die letzte Präzision. Windhagen kam nur nach zwei Standards vor das gegnerische Tor, umso überraschender fiel mit der ersten Chance aus dem Spiel heraus das 1:0. Christopher Alt war urplötzlich alleine durch, scheiterte zuerst am SV Torwart, konnte den Ball von der Außenlinie aber nochmal zurückspitzeln, so dass Pawel Klos aus 8 Metern einschießen konnte. Mit Glück rettete man danach bei drei heiklen Situationen die knappe Führung in die Pause.

     
Video vom Spiel Morbach ... https://youtu.be/BzhIJ9Xi0PU  
Der verdiente Ausgleich fiel dann aber kurz nach der Pause, als sich Morbach viel zu leicht durch die Windhagener Abwehr kombinieren konnte und mit einem platzierten Schuss ins lange Eck ausgleichen konnte. Danach überschlugen sich die Ereignisse, wobei auch dem oft überforderten luxemburgischen Schiedsrichter eine tragende Rolle zukam. Zuerst schickte er einen Morbacher Akteur mit rot vom Feld, als dieser bei einem Hochball Pierre Mohr vors Bein trat. Hart aber vertretbar. Die Windhagener Überzahl hielt genau 6 Minuten, da musste der bereits mit gelb verwarnte Yannick Walbröl vom Feld, nachdem er einen Ball ein paar Meter nach dem Pfiff wegspielte. Auch hier: hart, aber vertretbar. Mit etwas Fingerspitzengefühl wären beide Situationen auch anders zu lösen gewesen. So ging es mit 10 gegen 10 weiter, was den aggressiven und zweikampfstarken Gastgebern mehr zu Gute kam. So war der Treffer zum 2:1 in der 63.Minute auch kein Zufall, auch wenn dem Tor ein schwerer Abwehrfehler voraus ging. Windhagen riskierte jetzt mehr und lief in der 74.Minute prompt in einen Konter, der zum scheinbar vorentscheidenden 3:1 führte.

Aber der SVW kam nochmal zurück. Pawel Klos traf in der 85.Minute mit einem Freistoß aus 20 Metern zum 2:3 und danach warf der SVW alles nach vorne. Berghoff und Grau scheiterten nochmal knapp und Hessler hatte in der 91.Minute die größte Chance zum Ausgleich, seinen fulminanten Schuss aus 25 Metern konnte der Morbacher Torwart aber gerade noch um den Pfosten lenken. Als in der 95.Minute ein Foul gegen Mohr im Strafraum nicht geahndet wurde, stand die bittere 2:3 Niederlage fest.

Der sichere viertletzte Platz scheint außer Reichweite, aber man möchte alles tun, um eventuell noch den drittletzten Platz zu erreichen, der eventuell auch zum Klassenerhalt reichen kann. Dabei muss man in den letzten acht Spielen, insbesondere in den fünf Heimspielen, gewaltig punkten und damit möchte man nächste Woche im Heimspiel gegen den Lokalrivalen VfB Linz (Anstoß Sonntag 15.30 Uhr) beginnen.

Nach dem Sieg in Kyllburg legt der SVW mit einem 3:0 gegen die SG Betzdorf nach.

Do. 29.03.2018 20.00
SV Windhagen - SG 06 Betzdorf 3:0 (1:0)
Tore:
Robin Heßler, Christopher Alt, Yannik Walbröl

 
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Nur fünf Tage nach dem ersten Sieg nach langer, langer Zeit (10 Meisterschaftsspiele) legte der SV Windhagen durch ein hochverdientes 3:0 gegen die Betzdorf nach. Damit verbesserte sich die schwierige Situation des SVW nur leicht, während Betzdorf nun auch wieder im Abstiegskampf zu finden ist.

Von Beginn an entwickelte sich eine kampfbetonte Partie, in der der Gast mit einem Pfostenschuss in der 17.Minute die beste Gelegenheit besaß. Danach bekam der SVW das Geschehen aber mehr und mehr in den Griff und hätte seinerseits bei Chancen durch Glos, Akcakocca und Christopher Alt (Latte) in Führung gehen können. Dies blieb dann in der 44.Minute dem gut aufgelegten Robin Hessler vorbehalten, der eine schöne Vorarbeit von Christopher Alt zur 1:0 Pausenführung nutzte.

Mit dem Willen sich diesmal nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen, kam Windhagen aus der Kabine und gestaltete die zweite Hälfte dann überraschend überlegen. Verdienter Lohn war der umjubelte Treffer zum 2:0 durch Christopher Alt, nach Vorarbeit von Glos (62.) und das spielentscheidende 3:0 durch Yannick Walbröl, der einen Freistoß von Pawel Klos per Kopf ins Tor verlängerte (74.).

Ein höherer Sieg wäre durchaus möglich gewesen, es blieb aber schließlich beim zweiten „zu null“ Erfolg in Folge. Will man noch eine Chance auf den Klassenerhalt haben, muss in 10 Tagen beim SV Morbach nachgelegt werden, wobei man darauf hofft, dass die Verletzungen von Alexander Alt und Sejo Silkovic, die beide ausgewechselt werden mussten, sich als nicht allzu schwer herausstellen.

Nach dem Sieg in Kyllburg will der SVW am Gründonnerstag zu Hause gegen Betzdorf nachlegen!

Sa. 24.03.2018 17.00
SG Badem - SV Windhagen 0:3 (0:2)
Tore:
Adrian Glos 2x, Gökhan Akcakoca

 

 

 

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Dank einer insgesamt konzentrierten, engagierten und auch spielerisch guten Leistung, gewann der SV Windhagen das Kellerduell bei der SG Kyllburg auch in der Höhe verdient mit 3:0. Dabei hatte der Gastgeber nach 6 Minuten die erste gute Gelegenheit, aber Torwart Kosiolek parierte gegen den Top-Stürmer des Gegners, Daniel Robertz. Dass dies die einzige ernsthafte Chance im Spiel für den Gastgeber sein sollte, war nicht zu erwarten.

Ganz anders der SVW, der nach einer Riesenchance durch Klos in der 11. Minute, der alleine vor dem Tor knapp vorbeischoss, in der 15.Minute in Führung ging. Nach schöner Vorarbeit der starken Mittelfeldachse Walbröl, Silkovic und Klos, war der gut aufgelegte Adrian Glos rechts durch und überlupfte den Torwart zum 1:0. Windhagen blieb dran und hatte eine weitere Großchance durch Christopher Alt, der erstmals nach seinem halbjährigen Portugal-Auslandssemester von Beginn an und spielte und Selbstvertrauen von seinem guten Auftritt am Mittwoch im Pokalspiel der 2.Mannschadt mitbrachte und eine insgesamt starke Leistung als Mittelstürmer zeigte.

 

Kurz darauf erhöhte Gökhan Akcakocca aus halblinker Position mit einem platzierten Schuss ins lange Eck auf 2:0. Zu Beginn der zweiten Halbzeit verpasste der SVW bei zahlreichen großen Gelegenheit das 3:0 zu erzielen. Glos, Klos, Christopher Alt, Alexander Alt (vermeintliches Abseitstor) und nochmal Klos, der nur durch ein Foul im Strafraum gebremst werden, der ansonsten gute luxemburgische Schiedsrichter verlegte den Tatort aber außerhalb des Strafraums, verpassten die Vorentscheidung. Kyllburg versuchte phasenweise Hektik reinzubringen, kam fußballerisch aber nie gefährlich nach vorne. Nach den Erfahrungen dieser Saison war sich aber kein Windhagener sicher, so dass das 3:0 in der 83.Minute wie eine Erlösung wirkte.

Wieder enteilte Glos seinem Gegenspieler und überlupfte den herauskommenden SG-Torwart, der insgesamt der stärkste Kyllburger Spieler war, zum 3:0 Endstand. Endlich mal wieder ein Dreier für Windhagen, der am nur was wert ist, wenn man in den nächsten Spielen weiter punktet. Dies soll direkt am kommenden Gründonnerstag gelingen, wenn um 20 Uhr der Tabellenvierzehnte, die SG Betzdorf, im Windhagener Stadion zu Gast ist. Personell rückt wieder Roman Borschel in den Kader, der in Kyllburg beruflich bedingt fehlte, aber leider wird Top-Stürmer Mathias Metzen wohl bis zum Saisonende fehlen, der sich gegen Mayen einen Bänderriss und eine Knochenabsplitterung zuzog. Also Donnerstag zählt es! Auf dem Platz und die Mannschaft unterstützen!!!

SVW verspielt gegen Mayen wieder eine 2:0 Führung. 

So. 18.03.2018 15.30
SV Windhagen - TuS Mayen 2:3 (2:1)
Tore:
Pierre Mohr, Adrian Glos

 

 

 
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Die 90 Rheinlandligaminuten gegen den Traditionsverein TuS Mayen spiegelten in unglaublicher Art und Weise die bisher so erfolglose Saison wieder: man war nicht schlechter, man verspielte eine Führung, man hatte Verletzungspech, man vergab riesige Chancen zur Vorentscheidung, man kassierte einen Sonntagsschuss, man kassierte Gegentore zu denkbar ungünstigen Zeitpunkten und man hatte Pech bei Schiedsrichterentscheidungen….

Aber der Reihe nach. Nach zehn guten Minuten der Gäste, bei denen zweimal Torwart Kosiolek in größter Not rettete, nahm der Tabellenvorletzte das Heft in die Hand, spielte gefällig und schnell und kam mehrfach gefährlich vor das Gästetor. So war der Führungstreffer in der 16.Minute auch nicht unverdient. Klos bekam nach einer zu kurz abgewehrten Flanke und einem klugen Pass von Glos eine zweite Chance zum flanken und Pierre Mohr, der Winterneuzugang aus Bergheim, drückte den Ball am zweiten Pfosten stehend, über die Linie. Windhagen blieb dran und agierte nun klar feldüberlegen. Trotzdem gab es in der 23.Minute einen schweren Rückschlag, als Stürmer Metzen, offensichtlich schwerer verletzt, vom Feld musste. Trotzdem ging es weiter in Richtung Mayener Tor und in der 36.Minute fälschte ein TuS-Verteidiger eine scharfe Hereingabe von Glos zum 2:0 ins eigene Tor ab. Bei zwei schnellen Angriffen darauf verpasste man sogar das 3:0, so dass der Treffer zum 1:2 in der 45.Minute für Mayen eher glücklich war. Zu leicht spielte sich der Gast durch und Uhrmacher netzte mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze ein.

Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag. Nach einer Ecke kam Borschel an den Ball, wurde für alle klar sichtbar um getreten, der fällige Elfmeterpfiff blieb aber, nicht nur zur Überraschung der Wndhagener, aus. Danach entwickelte sich ein offenes Spiel, mit feldüberlegenen Gästen und immer wieder kontergefährlichen Windhagenern, die so die größeren Gelegenheiten verbuchten. Berghoff zuerst per Kopf aus der Nahdistanz, Grau, der völlig freistehend am TuS-Torwart scheiterte und nochmal Berghoff mit der größten Chance, der an einem auf der Linie postierten Feldspieler scheiterte, als der Torwart schon geschlagen. So kam Mayen in der 77.Minute nach einem Flankenball aus stark abseitsverdächtiger Position durch deren Torjäger Steinmetz zum Ausgleich. Damit nicht genug. Edelmann zirkelte in der 86.Minute einen Ball haus halbrechter Position aus 18 Metern genau in den Winkel des SVW-Tores zum 2:3. Grau hatte in der 90.Minute noch den Ausgleich auf dem Fuß, traf aus kürzester Distanz aber nicht. Auch für den Windhagener Top-Torjäger des Vorjahres ein Spiegelbild der Saison.

So stand man trotz einer insgesamt guten Leistung wieder mal mit leeren Händen da. Der Klassenerhalt scheint aus eigener Kraft jetzt fast unmöglich zu sein. Trotzdem laufen die Planungen für die kommende Saison auf Hochtouren.

Ab dem 1.7. wird der aus Windhagen kommende A-Lizenzinhaber Jürgen Hülder die Mannschaft übernehmen. Als DFB-Stützpunkttrainer bringt er die nötige Erfahrung mit jungen Leuten mit und arbeitete als Seniorentrainer fast 20 Jahre bei insgesamt nur drei Vereinen (früher schon mal SV Windhagen, dann TuS Oberpleis, dann TuS Mondorf). Unterstützt wir er u.a. vom neuen Co. Trainer Diego Giuliana (zuletzt Trainer beim FV Bad Honnef) und Tobias Blumenthal. Der langjährige erfolgreiche Spieler wird die Aufgabe des sportlichen Leiters der ersten Mannschaft übernehmen. Somit muss man nicht bange sein wegen der Zukunft des SVW, egal in welcher Liga. 

Auch in Mülheim Kärlich gab es keine Punkte.

So. 11.03.2018 14.30
SG Mühlheim- Kärlich - SV Windhagen 4:1 (2:1)
Tor: Matthias Metzen

 
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Drei Tage nach der unglücklichen Heimniederlage gegen Emmelshausen trat der SVW auswärts beim Tabellenfünften SG Mülheim Kärlich an. Nach der von Taktik geprägten Partie am Donnerstag entwickelte sich diesmal von Beginn an ein offener Schlagabtausch. Nach einer Ecke für die SG trudelte der Ball in der 23.Minute aus einer Spielertraube heraus zum 1:0 ins Netz, der

SVW konnte aber sofort antworten. Metzen zog nur 2 Minuten später alleine auf das SG Tor zu und traf zum Ausgleich ins kurze Eck. Ein viel zu leichter Gegentreffer in der 37.Minute führte zur 2:1 Pausenführung für Mülheim, die noch einige guten Chancen in der ersten Hälfte verbuchten, u.a. zweimal den Pfosten trafen. Aber auch für Windhagen war bei Großchancen durch Klos, Metzen und Borschel mehr drin und auch die erste Chance der zweiten Hälfte verbuchte der SVW, nach einem Querpass von Metzen kam der SG-Torwart aber knapp vor Mohr an den Ball.

Die Entscheidung dann in der 57.Minute. Ein leichter Ballverlust im Mittelfeld, ein Pass in die Tiefe und Mülheims Top-Stürmer Heyer traf sicher zum 3:1. Als kurz darauf der Ball wieder aus dem Gewühl zum 4:1 über die Linie gedrückt wurde, war der Windhagener Wiederstand gebrochen.

Bis zum Schlusspfiff passierte nicht mehr viel. Der sicher rettende viertletzte Platz ist nur noch schwer zu erreichen, aber es gilt nun alles dafür zu tun, um zumindest noch den drittletzten Platz zu erreichen, der eventuell zum Klassenerhalt reichen kann

Nach 0:2 gegen Emmelshausen geht es Sonntag nach Mülheim.

Donnerstag, 08.03.2018 20:30 Uhr
SV Windhagen - TSV Emmelshausen 0:2 (0:0)

 
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Video vom Spiel https://youtu.be/xVaOZi0Pyg0  
Das Ergebnis entspricht der Tabelle: der Spitzenreiter gewinnt beim Vorletzten mit 2:0. Wer das Spiel gesehen hat, war aber der Überzeugung, dass auch durchaus ein anderer Spielausgang möglich gewesen wäre, erst recht, wenn der SVW nicht die letzten 35 Minuten in Unterzahl hätte agieren müssen. Der Reihe nach. In Halbzeit eins stand der SVW in der Abwehr hervorragend, ließ keine einzige nennenswerte Chance zu und hätte nach einem langen Einwurf von Krist, den ein TSV Spieler fast ins eigene Tor verlängerte und zwei guten Gelegenheiten von Metzen durchaus die Führung verdient gehabt.

Mit dem ersten Angriff der zweiten Hälfte dann die größte Chance für die Gäste, die aber nur das Außennetz trafen. Es folgte die ominöse 56.Minute. Ob diese das Spiel entschied, wird man nie erfahren, aber förderlich war es für den SVW mit Sicherheit nicht. Der bereits mit gelb verwarnte Gökhan Akcakocca, wurde foulwürdig bedrängt, fiel und spielte im Fallen den Ball mit der Hand. Der Schiedsrichter, der die Partie insgesamt gut im Griff hatte, entschied auf gelb-rot. Vertretbar, aber sowohl wegen der Situation vorher und einigen Unsportlichkeiten der Gäste, bei denen es bei weitem nicht diese Konsequenz und Härte gab, eine Entscheidung ohne Fingerspitzengefühl. In Überzahl agierte der TSV nun feldüberlegen, kam aber immer noch nicht zu richtigen Chancen. Erst eine vermeidbare Ecke in der 76.Minute führte zum bitteren 0:1.

Aber Windhagen antwortete nochmal und machte mit 10 Mann Druck. Somit sprang die größte Chance des Spiels heraus. Mathias Metzen tauchte nach einem Krist-Einwurf frei am zweiten Pfosten auf, traf aus vier Metern Entfernung aber nur das Außennetz. Somit entschied der eingewechselte Ufuk Kurt mit einem tollen Drehschuss ins lange Eck in de 89.Minute das Spiel. Lange Zeit zum erholen hat die Mannschaft nicht, denn bereits am Sonntag um 14.30 Uhr tritt man beim Tabellenfünften SG Mülheim-Kärlich an. Man trifft wieder auf einen Gegner mit einer hohen individuellen Qualität, kann man aber an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen, sieht man sich nicht chancenlos, nicht zuletzt, da der Kader zur Zeit auch einige Variationsmöglichkeiten bietet. Am Mittwoch saßen sechs gleichwertige Spieler auf der Bank.

Gute zweite Hälfte reicht bei der Spitzenmannschaft aus Eisbachtal nicht.

Sa. 24.02.2018 17.00
SPFR. Eisbachtal - SV Windhagen 4:1 (3:1)
Tor:
Pawel Klos

 
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Video vom Spiel, ein Dank an Metehan Volkan 

https://www.youtube.com/watch?v=irKF3y4ExkA&feature=share
 
Das erste Spiel nach der unruhigen Winterpause hatte es für die Rheinlandligamannschaft des SV Windhagen in sich. Man musste beim Tabellendritten, den vor der Saison hoch gehandelten Sportfreunden aus Eisbachtal antreten, die zur Zeit knapp hinter dem Tabellenführer liegen, und dies auch noch ohne die kurzfristigen Ausfälle der erfahrenen Spieler Zent (Achillessehne), Krist (Grippe) und Borschel (Arbeit).

30 Minuten beschränkte sich der SVW auf taktisch ordentliche Defensivarbeit, konnte gegen die spielstarken Gastgeber aber kaum Akzente nach vorne setzen. Nur Berghoff verpasste in der 15.Minute einen Querpass von Metzen knapp, ansonsten waren die Sportfreunde spielbestimmend und zwingender. Auch wenn dem 1:0 in der 29.Minute ein klares Handspiel voranging, war die Führung zu diesem Zeitpunkt verdient.

Danach agierte die Windhagener Mannschaft „unter Schock“, kam nicht mehr in die Zweikämpfe und kassierte folgerichtig zwei viel zu leichte Gegentore in der 34. und 38.Minute zum schockierenden 0:3 Zwischenstand. Auch das 1:3 durch Pawel Klos in der 43.Minute konnte da kaum beruhigen. Er nutzte einen Fehler in der Eisbären-Abwehr nach einer Flanke von Pehlivan, behielt die Übersicht und schoss zum Halbzeitstand von 1:3 ein.

In der zweiten Hälfte rieben sich die wenigen Zuschauer, die bei eisiger Kälte den Weg auf den Sportplatz gefunden hatten, verwundert die Augen. Der Gast aus Windhagen spielte viel aggressiver, gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe, ließ bis zur Schlussphase nach hinten nichts zu und hätte bei insgesamt fünf hochkarätigen Chancen den Anschlusstreffer mehr als verdient gehabt. Zweimal Mohr, einmal Metzen und zweimal Christopher Alt scheiterten aber jeweils knapp. So entsprach der Treffer zum 4:1 für Eisbachtal in der 90.Minute, nicht dem Verlauf der zweiten Hälfte. Egal, Punkte gab es somit nicht, aber zumindest die Erkenntnis, dass noch viel möglich ist.

Die Mannschaft hielt gegen eine Spitzenmannschaft endlich mal bis zum Schlusspfiff das Tempo mit und zeigte einige gute Ansätze, die man nächsten Sonntag im Heimspiel gegen den Tabellenfünften aus Ellscheid auch so umsetzen möchte, dass es dafür Punkte gibt. (Vorbericht folgt).

Nach Punktgewinn gegen Trier kommt schon am Mittwoch Oberwinter.

So. 26.11.2017 15.30 Uhr
SV Windhagen -
FSV Trier Tarforst 2:2 (1:1)
Tore:
Roman Borschel 2x

 
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Auch wenn ein Punkt den SV Windhagen nicht voran bringt, ließ die Art und Weise wie sich die Mannschaft am Sonntag präsentierte doch für die Zukunft hoffen. Der neue Trainer Lothar Paulsen hatte die Mannschaft akribisch vorbereitet und von Beginn an erfüllte das Team die Defensivaufgaben gut. Da aber auch der Gast sich nicht vom Tabellenletzten locken ließ, gab es in der ersten Halbzeit wenig Chancen. Die besseren Gelegenheiten hatte aber fraglos der SVW. Zuerst wurde ein Abseitstor dann nicht gegeben, dann scheiterte Grau knapp, ehe es in der 21.Minute so weit war. Der gut aufgelegte Joscha Brandt, der seit längerer Zeit wieder von Beginn an ran durfte, wechselte schön die Seite. Doppelpass Metzen / Borschel und letztgenannter jagte den Ball aus halbrechter Position zum 1:0 ins lange Eck (23.).

Mit der einzigen richtigen Chance in der ersten Hälfte glich der Gast in der 32.Minute dann aus, als man sich zu leicht durch kombinieren konnte. Der SVW kam wieder frischer aus der Kabine und im Anschluss an eine Ecke brachte Roman Borschel mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag Windhagen wieder in Führung. Nun erhöhte Trier deutlich den Druck und kam zu mehreren guten Gelegenheiten. Es entstanden somit Räume zu Kontern, aber mehrfach fehlte der Pass. So kam auch Trier durch eine Standardsituation zum Erfolg. Nach einer Ecke (73.) führte ein Kopfball zum 2:2.

In der Schlussphase wirkte der Gast frischer und Julian Schmitz rettete in der 85. Minute mit einer Glanzparade den Punkt. Als ein scharfer Schuss von Zent geblockt wurde, war die letzte Chance vertan und es blieb beim insgesamt leistungsgerechten Unentschieden. Nun geht der Blick nach vorne, denn bereits am kommenden Mittwoch wird die wegen Flutlichtausfalls abgesagte Partie gegen Oberwinter nachgeholt. Aufgrund der aktuellen Tabellensituation ein eminent wichtiges Spiel für den SVW. Personell werden Jannik Pehkivan, Robin Hessler und wahrscheinlich auch Gökhan Akcakocca nach seiner Muskelverletzung wieder zum Kader stoßen, so dass es personell recht gut aussieht. Anstoß ist am Mittwoch um 20 Uhr und man hofft wieder auf die Unterstützung der treuen Fans.

Auch in Malberg ist nichts zu holen.

Sa. 18.11.2017 16.00
SG Malberg - SV Windhagen 3:0 (3:0)

Kunstrasen, Schulstr., 57629 Malberg

 
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Das dritte Auswärtsspiel in Folge ging für den SVW zum dritten male in Folge mit 0:3 verloren. Obwohl der SVW mit großen Vorsätzen angereist war und bisher gegen die SG aus der Nähe von Hachenburg immer gut ausgesehen hat, erwischte man einen Katastrophalen Fehlstart. Bereits in der dritten Minute führte ein leichter Ballverlust in der eigenen Hälfte zu einem Pass in die Tiefe, schneller Abschluss: 0:1. Damit nicht genug. Bereits in der 9.Minute spielte sich der Gegner viel zu leicht außen durch, Querpass, Abschluss, 0:2.

Die Mannschaft und der Anhang unter Schock. Es dauerte bis zur 20.Minute, ehe Windhagen ins Spiel fand und genau in der Phase, in der man nach guten Chancen für Zent, Metzen und Berghoff auf den Anschluss hoffte, führte ein leichter Fehler in der Abwehr zu einem Konter, der den deprimierenden 0:3 Halbzeitstand bedeutete. Zwar startete man nochmal mutig und personell verändert in die zweite Hälfte, aber nachdem man nochmal zwei gute Gelegenheiten nicht nutzen konnte, war der Wille endgültig gebrochen.

In der Schlussphase hätte Malberg bei mehreren guten Gelegenheiten fraglos noch erhöhen können, es blieb aber schließlich beim 0:3 Endstand. Bis zur Winterpause folgen noch drei Heimspiele, in denen unbedingt gepunktet werden muss. Das erste davon steht nächsten Sonntag gegen Trier-Tarforst. Somit hat man acht Tage Zeit sich auf allen Ebenen zu sortieren.

SVW unterliegt der SG Neitersen mit 3:0


Fr. 10.11.2017 20.00
SG Neitersen - SV Windhagen 3:0 (1:0)

 
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Der SV Windhagen zeigte am Freitagabend seine wohl bisher schwächste Saisonleistung. Bereits nach 10 Minuten hätte man mit 0:2 hinten liegen können, aber beide male parierte Torwart Julian Schmitz gegen einen alleine auf ihn zukommenden Stürmer. Danach schien der SVW besser ins Spiel zu kommen und hatte seinerseits zwei gute Chancen durch Metzen und Klos, aber auch hier blieb der SG-Torwart jeweils Sieger.

Genau in diese Phase fiel in der 23.Minute etwas überraschend das 1:0 für die SG. Ein zu kurzer Abschlag kam postwendend an den Strafraum zurück, Fischer überlief Silkovic leicht und schoss den Ball ins Netz. Bis zur Halbzeit passierte nicht viel, wobei das Windhagener Spiel nicht mehr als das Prädikat „stets bemüht“ verdiente. Personell und taktisch verändert kam der SVW aus der Kabine, aber man erhielt direkt einen Dämpfer. Nach einer Ecke sprang der Ball wie ein Flummi durch den Strafraum und landete am langen Pfosten zum 0:2 im Tor. Als kurz darauf Robin Hessler als letzter Mann den Ball verlor, brauchte Dietz alleine aufs zu Tor zu gehend nur zum 3:0 einzuschießen.

Das Spiel war entschieden und es passierte nicht mehr viel. Eine deprimierende Vorstellung, vor allem da der Gegner kämpferisch stärker war.  Nichtsdestotrotz geht es nächsten Samstag um 16 Uhr in Malberg weiter.

Spiel in Windhagen abgesagt wegen Flutlichtausfall.

Fr. 03.11.2017 19.30
SV Windhagen - TuS Oberwinter

Kunstrasen, Reinhard-Wirtgen-Str. 2, 53578 Windhagen...

SVW schlägt sich selber beim 3:0 für Mehring.

So. 29.10.2017 14.30
SG Mehring - SV Windhagen 3:0 (0:0)

 
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Windhagen erhielt am Sonntag einen herben Dämpfer im Abstiegskampf der Rheinlandliga. Nach dem 0:3 in Mehring ist der Erfolgsdruck in den nächsten Spielen groß. 63 Minuten sah es allerdings nicht nach einem klaren Erfolg der Gastgeber aus. Spielerisch war auf beiden Seiten viel Stückwerk, während der SVM aufgrund seiner körperlichen Überlegenheit oft etwas gefährlicher wirkte. Windhagen kam mehrfach über schnelle Angriffe nach vorne und hatte in der 61.Minute die größte Chance, als Armando Grau nur den Pfosten traf.

Kurz darauf nahm das Unheil seinen Lauf. Eine lange Flanke senkte sich am zweiten Pfosten und Torwart Schmitz verschätzte sich, so dass der Ball über seine Hände zum 0:1 ins Tor rutschte. Nur 6 Minuten später war die Partie endgültig entschieden, als Mehring nach einem Konter den Pfosten traf und der abprallende Ball genau dem zurückeilenden Krist gegens Bein sprang, von wo der Ball zum 0:2 ins Tor kullerte. Windhagen konnte keinen Druck mehr entwickeln und kassierte in der 90.Minute gar noch einen Konter zum 0:3.

Nun muss man am Freitag zu Hause gegen den TuS Oberwinter unbedingt punkten, will man nicht den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze verlieren. (Vorbericht folgt)

SVW torlos gegen Mendig.

So. 22.10.2017 15.30
SV Windhagen - SG Mendig 0:0 (0:0)

 
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Selten hatte ein Spiel das Endergebnis so verdient, wie die Rheinlandligapartie zwischen Windhagen und Mendig an diesem durchwachsenen Herbstsonntag: 0:0. Von Beginn an konzentrierten sich beide Teams darauf defensiv gut zu stehen, was auf beiden Seiten auch gut gelang.So hatten in einer ausgeglichenen, ereignisarmen ersten Hälfte beide Teams nur eine Chance. Ein Mendiger scheiterte mit einem Schuss aus 16 Metern am gut aufgelegten Julian Schmitz und Alexander scheiterte in der 39.Minute nach einer Ecke mit seinem Abschluss erst per Kopf und mit dem Fuß am SG-Torwart.

In der zweiten Hälfte wirkte der körperlich extrem robuste Gast spielerisch etwas bemühter, während sich der SVW auf Konter konzentrierte. Effektiv war beides nicht. Während bei Mendiger Abschlüssen immer irgendwo ein Windhagener Bein dazwischen war, endeten die Windhagener Konter meist damit, dass der letzte Pass nicht ankam. So konnte man am Ende zwar froh sein, erstmalig diese Saison kein Gegentor kassiert zu haben und einem starken Gegner nichts zugelassen zu haben, aber das Spiel nach vorne blieb doch viel, bis alles, schuldig.

Zudem verpasste man den erhofften Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Der Abstand auf die Teams auf den Plätzen vor Windhagen betragen 1 Punkt (Morbach), 3 Punkte (Linz), 4 Punkte (Oberwinter) und 6 Punkte (Mehring). Auf die beiden letzt genannten Teams trifft man in den kommenden beiden Wochen, so dass man vor richtungsweisenden Spielen steht. Nächsten Sonntag also zuerst in Mehring. Abfahrt mit dem Mannschaftsbus ist um 11 Uhr ab dem Forum. Fans sind willkommen !!

SVW gelingt ein wichtiger Auswärtssieg!

So. 15.10.2017 17.30
SG 99 Andernach - SV Windhagen 3:4 (1:2)
T
ore: Stefan Zent, Robin Heßler, Armando Grau 2x

 
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Fast wie erwartet gab es zwischen der SG Andernach und dem SV Windhagen in der Rheinlandliga einen offenen Schlagabtausch. Etwas überraschend hatten die in der Tabelle deutlich schlechter platzierten Gäste mit 4:3 das bessere Ende für sich. Wie so oft spielte der SVW beim Tabellenfünften von Beginn an mutig mit und wurde bereits in der 9.Minute belohnt. Nach einem langen Krist-Einwurf flog der Ball durch den Strafraum, landete bei Stefan Zent, der sich trotz einer Fußprellung 90 Minuten durchbiss. Er schoss den Ball aus dem Rückraum zur Führung ein.

Andernach antwortete wütend und wurde auch mehrfach durch Standards gefährlich. Somit fiel der Ausgleich wieder einmal durch ein Kopfballtor des vielleicht besten Stürmers der Liga, Jan Hawel, der sich fulminant durchsetzte. Der SVW ließ sich aber nicht schocken und zeigte meist die bessere Spielanlage. So führte ein über mehrere Stationen toll herausgespielter Treffer zur 2:1 Halbzeitführung. Der gut aufgelegte Robin Hessler traf am Ende der Ballstafette mit einem Schuss ins lange Eck. Man wollte die bis dahin gute Defensivarbeit mit punktuellen Nadelsticheln nach vorne auch in Halbzeit zwei fortsetzen, aber dieser Vorsatz hielt nur rund 100 Sekunden.

Die SG kam viel zu leicht links durch, Querpass, und wer sonst als Hawel traf aus der Nahdistanz zum 2:2. Nun erhöhte Andernach den Druck und Windhagen kam kaum noch ins Spiel. Trotzdem ärgerlich, dass der diesem Zeitpunkt verdiente Führungstreffer des Gastgebers durch einen völlig unnötigen Foulelfmeter in der 64.Minute fiel. Alle dachten wohl, dass damit der Tabellenvorletzte geschlagen sei, aber das Gegenteil war der Fall. Die Mannschaft zeigte Wille und die co Trainer Lorenzini und Höfflin, die Trainer Labinot Prenku (Hochzeitsreise) vertraten, nahmen einige Umstellungen vor.

Windhagen wurde druckvoller und belohnte sich in der 80.Minute, als der agile Jannik Pehlivan in die Mitte auf Armando Grau passte, der den Ball zum 3:3 ins lange Eck verlängerte. Nun ging es hin und her und diesmal hatte endlich der SVW mal das Glück auf seiner Seite. Zent schickte in der 89.Minute Armando Grau steil, der einen Tick vor dem SG Torwart an den Ball kam, ihn vorbeispitzelte und den Ball zum vielumjubelten 4:3 einschoss.

In der Nachspielzeit wurde es nochmal brenzlig, aber mit aller Macht warfen sich alle Spieler in den Ball und schließlich hatte der gute Torwart Schmitz den Ball sicher. So konnte der SVW den wichtigen Auswärtssieg feiern, so dass der Anschluss an das untere Tabellendrittel nicht verloren geht. Nun gilt es im nächsten Heimspiel nächsten Sonntag gegen die SG Mendig nachzulegen (Vorbericht folgt).

Trüber Herbstsonntag für den SVW.

So. 08.10.2017 15.30
SV Windhagen - TuS Koblenz II 0:3 (0:0)

 
Bilder vom spiel Erwin Höller ...  
Zur Halbzeit der Partie der abstiegsbedrohten Windhagener gegen die Spitzenmannschaft TuS Koblenz U23, deutete wenig auf eine neuerliche Heimniederlage hin, am Ende war die Enttäuschung aber wieder einmal groß. In der ersten Hälfte bestimmte der SVW gegen die überraschend tief stehenden Gäste klar das Geschehen und ließ nur eine Chance zu, ein Schuss strich aber knapp vorbei. Windhagen war deutlich näher am Führungstreffer dran. Schon nach 4 Minuten tauchte Jannik Pehlivan frei vor dem Gästetor auf, spitzelte den Ball am heraus eilenden Torwart vorbei, aber der Ball trudelte auch Zentimeter am langen Pfosten vorbei.

Danach hatte Nico Schiela den Führungstreffer am Fuß. Zuerst scheiterte er freistehend am gegnerischen Torwart und beim Nachschuss wurde er von Volker Berghoff angeschossen, dann zirkelte er einen Ball an den Innenpfosten, von wo die Kugel wieder ins Feld flog. Fünf unkonzentrierte Minuten nach der Pause entschieden dann aus heiterem Himmel die Partie. Gleich zweimal kombinierten sich die jetzt offensiv ausgerichteten Koblenzer viel zu leicht durch die SVW-Abwehr und plötzlich stand es 0:2. Von diesem Schock erholte man sich nicht mehr. Außer dem „Prädikat“ „stets bemüht“ konnte man nicht mehr viel zum Spiel vermerken. Es gab nur noch zwei Höhepunkte: auf der einen Seite traf Armando Grau den Pfosten, auf der anderen Seite führte ein Elfmeter zum 0:3 Endstand.

Auch wenn die Situation nach den Ergebnissen der Konkurrenz im Keller äußerst prekär ist, hilft kein Rumjammern. Die Mannschaft steht in der Pflicht sich konzentriert auf das nächste Auswärtsspiel kommenden Sonntag um 17.30 Uhr bei der SG Andernach vorzubereiten, um vielleicht dort den Hebel umzulegen.

Nach dem Punkt im Derby kommt es am Sonntag zum nächsten Heimspiel!

Mi. 04.10..2017 20:00
VFB Linz - SV Windhagen 1:1 (0:1)

Tor: Jannik Pehlivan

Bilder vom Spiel von Erwin Höller ...

 
Bilder vom Spiel Erwin Höller ...  
Nach 90 intensiven Minuten holte der SVW auf dem Linzer Kaiserberg einen Punkt. Über weite Phasen zeigte man dabei eine gute Leistung, aber wieder einmal war der Punkt unter dem Strich zu wenig, um im Abstiegskampf einen Befreiungsschlag zu landen. Auch wenn das Remis insgesamt gerecht war, ärgerte der späte Ausgleichstreffer doch sehr. 45 Minuten stellte der SVW das klar bessere Team und überraschte den Gastgeber mit aggressivem Pressing und kam so immer wieder gefährlich vor das Linzer Tor. Die dritte große Chance führte dann auch zum verdienten Führungstreffer durch Jannik Pehlivan, der aus halbrechter Position den Ball in der 28.Minute ins lange Eck zirkelte. Kurz darauf hatte er Pech, als er nur die Latte traf und auch Gökhan Akcakocca hätte freistehend aus halblinker Position besser geschossen, als auf Berghoff zu passen, wobei der Pass um wenig Zentimeter nämlich an ihm vorbei ging.

So ging es mit einer Führung in die Pause und Linz kam offensiver und zweikampstärker aus dieser zurück. Nun stellten diese die bessere Mannschaft und verzeichneten mehrere große Chancen. Aber entweder hielt der gute Torwart Julian Schmitz oder die Latte half dem SVW. Einmal wurde sogar Spielführer Alexander Alt auf der Linie angeschossen, als Schmitz schon geschlagen war. In der 88.Minute war es dann soweit. Nach einem langen Freistoß in die Spitze stimmte zentral die Abstimmung nicht und der Linzer Torjäger Fiebinger traf zum 1:1. In der Nachspielzeit verbuchten beide Teams noch eine gute Gelegenheit, es blieb aber schließlich beim Unentschieden.

Viel Zeit zum durchatmen hat man nicht, denn bereits am Sonntag kommt mit der U23 der TuS Koblenz ein ganz harter Brocken nach Windhagen. Der Name der Mannschaft ist etwas irreführend, da beileibe keine Nachwuchsmannschaft dort auf dem Platz steht, sondern ein Team mit zahlreichen Top-Spielern, die jahrelange Erfahrung in der Oberliga und Rheinlandliga aufzuweisen haben. Somit hofft man, dass die kleinen Blessuren, die einige Spieler vom Mittwoch davongetragen haben, bis Sonntag wieder auskuriert sind. Mit der kämpferischen Einstellung vom Mittwoch und gutem Fußball, den die Windhagener Mannschaft fraglos spielen kann, ist auch gegen diesen starken Gegner was drin. Also am Sonntag auf zum Platz und unsere Mannschaft im Abstiegskampf unterstützen.

1:1 ist für SV Windhagen zu wenig.

So. 01.10..2017 15:30
SV Windhagen -SV Morbach 1:1 (1:0)
Tor:
Roman Borschel.

 
Text: Rheinzeitung Ludwig Velten  
Bilder vom Spiel: Erwin Höller ...  
 
Das ist bitter für den SV Windhagen: Der Fußball-Rheinlandligist schaffte es im Kellerduell trotz klarer Torchancen nicht, einen 1:0-Vorsprung gegen den SV Morbach auszubauen, oder wenigstens den knappen Sieg nach Hause zu schaukeln. Am Ende erreichte der SVW nur ein 1:1 (1:0)-Unentschieden. Damit nicht genug: Wegen Schiedsrichterbeleidigung nach dem Schlusspfiff sah Windhagens Torjäger Matthias Metzen noch die Rote Karte und ist im Derby am Mittwoch beim VfB Linz gesperrt.


Der Windhagener Spielertrainer Labinot Prenku ist nicht zu beneiden. Trotz der prekären Lage am Tabellenende sagten wieder zwei wichtige Spieler kurzfristig vor dem Spielbeginn ab. „Diese Sache werden wir zunächst intern besprechen. Wir sind alle geschockt“, sagte Prenku, der in Person von Kay Fuhrmann, Nico Pütz und Dominik Hecken auf der Bank mit Spielern der zweiten und dritten Mannschaft vorlieb nehmen musste. Zudem nahm Kapitän Tobias Blumenthal als angeschlagener Spieler dort Platz.

In den ersten 60 Minuten zeigte Windhagen trotz der Personalsorgen ein gutes Spiel. Die frühe 1:0-Führung durch Roman Borschel (12.) tat dem SVW-Spiel gut. Von den Gästen war nichts zu sehen. „Das war eine katastrophale erste Hälfte. Wir sind überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen. Wir konnten froh sein, nicht höher in Rückstand geraten zu sein“, ärgerte sich Morbachs Trainer Thorsten Haubst.

Metzen donnerte den Ball gegen den Pfosten (26.), und Gökhan Akcakoca scheiterte ebenfalls knapp (53.). Im Verlauf des zweiten Durchgangs war den Gastgebern ein deutlicher Kräfteverschleiß anzumerken. „Wir hatten einige kranke und angeschlagene Spieler auf dem Feld. Mir war klar, dass wir das nicht über 90 Minuten schaffen werden“, sagte Prenku.

Aber die Gäste konnten zunächst kein Kapital daraus schlagen. Sie wurden zwar optisch stärker, doch klare Möglichkeiten waren für Morbach nicht da. „Wir hatten nur eine 100-prozentige Möglichkeit“, analysierte Haubst die Szene zum 1:1, als Casmir Ogbonna Mbachu den Ball unbedrängt einköpfen konnte (78.).

In der Schlussphase wurde die Partie hektischer. Windhagens Abwehrspieler Akcakoca sah nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte (79.). Windhagen kämpfte in Unterzahl und schaukelte das 1:1 über die Zeit. Auf dem Weg zur Kabine zeigte Schiedsrichter Marc Latsch aus Andernach Metzen noch die Rote Karte. „Es war eine eindeutige Schiri-Beleidigung“, bestätigte Latsch auf Nachfrage. „Ich stand in der Nähe und habe nichts gehört. Die Schiedsrichter nehmen sich zu wichtig. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die bisherige Saison“, zeigte Prenku kein Verständnis für die Entscheidung, die seine personellen Sorgen noch weiter vergrößert.


SV Windhagen:
Schmitz – Heßler, Krist, Siljkovic, Akcakoca – Pehlivan, Prenku, Klos, Berghoff – Metzen (88. Blumenthal), Borschel (86. Hecken).

SV Morbach: Gibbert – Schultheis (86. Knöppel), Matthias Haubst, Kerzan, Rüster – Keller, Marx (38. Inal), Weber, Spengler – Botiseriu (68. Mart), Mbachu.

Schiedsrichter: Marc Latsch (Andernach). – Zuschauer: 110.

Tore: 1:0 Roman Borschel (12.), 1:1 Casmir Ogbonna Mbachu (78.).

Vorkommnis: Gelb-Rote Karte für Gökhan Akcakoca (SV Windhagen) wegen wiederholten Foulspiels (79.). Rote Karte für Matthias Metzen (SV Windhagen) wegen Schiedsrichter-Beleidigung nach dem Schlusspfiff.

 

Quelle Rheinzeitung: Ludwig Velten

Starke zweite Halbzeit reicht in Betzdorf nicht zum punkten!

Sa. 23.09.2017 16.00
SG 06 Betzdorf - SV Windhagen 2:1 (2:0)
Tor:
Volker Berghoff

 
Bilder vom Spiel von Erwin Höller ...  
 
Es war am Ende wie schon häufiger diese Saison: man stand ohne Punkte da und eigentlich konnte keiner so richtig fassen warum. Auf dem schlechten Betzdorfer Rasen wollte der SVW den Schwung des ersten Saisonsieges in der Vorwoche mitnehmen und begann aggressiv. Der erste Standard der SG führte aber bereits in der 9.Minute zum 0:1. Im Gewühl reagierte ein Betzdorfer schneller und traf. Nun ging es hin und her aber es traf wieder nur der Gastgeber. Wieder nach einer Ecke war ein Spieler der SG geistig und körperlich am schnellsten und donnerte den Ball nach 29 Minuten zum 0:2 aus Windhagener Sicht ins Netz. Gute Chancen vor der Pause blieben ungenutzt oder wurden vom starken SG Torwart vereitelt. Aber auch die Windhagener Abwehr wirkte nicht sattelfest, so dass man sich in der Pause nochmal neu sammeln konnte.

Aggressiver mit frühem Forechecking und mit hoher Laufbereitschaft stellte der SVW in der zweiten Hälfte die klar bessere Mannschaft. Der Anschlusstreffer lag in der Luft und in der 69.Minute war es dann so weit. Symptomatisch für Halbzeit zwei war, dass diesmal ein Windhagener im Strafraum schneller reagierte. Berghoff traf nach einer Klos-Ecke aus kurzer Distanz zum 1:2. Nun drängte man auf den Ausgleich. Blumenthal und Spielertrainer Prenku mit Kopfbällen aus der Nahdistanz sowie Metzen, Klos, Hessler und Pehlivan mit Schüssen aus guter Position scheiterten knapp. Die größte Chance hatte wieder der Spielertrainer, der nach einer zu kurz abgewehrten Ecke den Ball aus 8 Metern nur Zentimeter am Tor vorbeischoss. In der dramatischen Schlussphase rückte immer mehr das Schiedsrichtergespann in den Mittelpunkt. Nach einem langen Ball fiel wieder einmal mehr der SG-Stürmer Scherreiks im Luftkampf und zur Verwunderung aller gab es nicht nur Elfmeter, sondern auch noch gelb-rot für Blumenthal. Aber auch mit 10 Mann hatte man noch zwei Chancen zum Ausgleich, aber zuerst scheiterte Metzen knapp, dann verpuffte ein Freistoß von Zent in zentraler Position. In der Nachspielzeit musste auch noch Silkovic mit gelb-rot vom Feld. Diesmal eine vertretbare Entscheidung.

So stand am Ende eine mehr als unnötige Niederlage zu Buche, die aufgrund der, vor allem in der zweiten Hälfte, klar größeren Spielanteile, unverdient war. Konzentrationsfehler bei Standards in der ersten Hälfte waren leider ausschlaggebend. Ansonsten konnte man der SVW-Elf keine Vorwürfe machen, die sich nur drei Tage nach den 120 kräftezehrenden Minuten im Pokalspiel in Wissen absolut zerriss und bis zum Ende aktiv und läuferisch stark war. Genauso ärgerlich wie die Niederlage waren einige Begleitumstände. Aufgrund von Verletzungen, Urlauben und Arbeit fehlten gleich 9 Spieler. So saßen auf der Bank nur der A-Jugendliche Erik Feldens, sowie zwei Spieler der dritten Mannschaft Sven Fischer und Rene Kerchensteiner. Letzterer kam sogar zu einem 15 minütigen Einsatz. Diesen dereine gilt nochmal ein besonderer Dank. Im Kader der ersten Mannschaft und im Verein müssen sich mit Sicherheit einige hinterfragen, ob sie alles für das große Ziel Klassenerhalt tun.

Auch dafür hat man nun acht Tage Zeit, ehe eine ganz wichtige englische Woche ansteht. Mit dem Heimspiel gegen Morbach, dem Lokalderby in Linz Mittwochs und dem Heimspiel gegen Koblenz stehen drei Spiele an, in denen unbedingt gepunktet werden muss. (Vorbericht folgt)

Nach dem ersten Saisonsieg geht es schon am Mittwoch nach Wissen!

So, 17.09.17 15.30 Rheinlandliga

SV Windhagen - SG Badem 7:1 (4:1)
Tore: Matthias Metzen (4x), Pawel Klos (2x), Armando Grau

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Am achten Spieltag war es in der Rheinlandliga endlich so weit: dem SV Windhagen gelang der erste Saisonsieg! Und wie … Mit 7:1 überrannte man den Gegner aus Kyllburg förmlich und gab somit an diese auch wieder die rote Laterne ab. Von der ersten Minute an wirkte der SVW wach, aggressiv und angriffslustig. Mit der bereits dritten guten Gelegenheit fiel nach 10 Minuten das 1:0. Stefan Krist schickte Metzen mit einem feinen Pass steil und der donnerte den Ball ins lange Eck. Fast symptomatisch zum bisherigen Saisonverlauf hielt der Vorsprung nur 2 Minuten. Mit der ersten Chance glich der Gast aus. Viel zu leicht spielten sie sich rechts durch, Doppelpass, Querpass, Schuss ins kurze Eck, 1:1. Windhagen wirkte gut 15 Minuten geschockt und konnte keinen Druck mehr aufbauen, ehe es wieder besser lief und man bereits nach 30 Minuten die Partie durch einen Doppelschlag entschied. Der reaktivierte Routinier Ilkay Keskin, der erstmals von Beginn an spielte und an einigen guten Aktionen beteiligt war, flankte butterweich auf Gökhan Akcakocca, der den Ball per Brust auf Metzen ablegte und dieser ließ sich nicht lange bitten und donnerte den Ball zum 3:1 ins Netz. Noch vor der Pause die endgültige Entscheidung mit vielleicht dem Höhepunkt des Tages. Pawel Klos, der immer positiv voran geht in der Mannschaft, aber nicht gerade als Torjäger bekannt ist, tanzte seinen Gegenspieler im Strafraum gleich dreimal aus und schoss souverän ein. 4:1 zur Pause, unglaublich.

Der SVW ließ in Hälfte zwei nicht nach. Es gab zahlreiche Großchancen, so traf Klos nur die Latte, Berghoff schoss über das leere Tor und von der Windhagener Offensivabteilung hatte fast jeder noch eine gute Chance auf dem Fuß. Es trafen aber wieder nur Metzen und Klos. Letztgenannter kam in der 52.Minute nach einer Ecke am langen Pfosten an den Ball und donnerte das Spielgerät aus spitzem Winkel unter die Latte. Nach 62.Minute traf Klos nach einem feinen Doppelpass mit Pehlivan und als der Gast sich auch noch mit einer völlig unnötigen gelb-roten Karte nach einem Handspiel selbst dezimierte, fiel noch ein weiterer Treffer. Es war wieder der glänzend aufgelegte Metzen mit seinem vierten Treffer zum 7:1 Endstand. Auch wenn in den nächsten Wochen ganz andere Gegner auf den SVW zukommen werden, sollte man den Schwung des Kantersieges nutzen, um in den nächsten Wochen nachzulegen, um die immer noch prekäre Situation im Abstiegskampf zu verbessern.

Am Samstag um 16 Uhr steht in Betzdorf das nächste wichtige Meisterschaftsspiel an. Aber noch vorher tritt man am Mittwoch um 19.30 Uhr in der dritten Runde des Rheinlandpokals beim Spitzenreiter der Bezirksliga, dem VfB Wissen an. Die seit Jahren ambitionierte Mannschaft, die mit zahlreichen ehemaligen Oberligaspielern gespickt ist, peilt seit längerem die Rheinlandliga an, spielte aber zu selten konstant. Gerade im Pokal sorgte der VfB aber schon mehrfach für Furore. Somit natürlich ein ganz schwerer Prüfstein für den SVW an, der aber den Schwung mitnehmen möchte, um das Achtelfinale im Rheinlandpokal zu erreichen.

SVW verspielt leichtfertig möglichen Sieg in Mayen!

So, 10.09.17 15.00 Rheinlandliga
TuS Mayen - SV Windhagen 5:3 (0:2)
Tore:
Armando Grau, Volker Berghoff, Tobias Blumenthal

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Trotz einer über rund 60 Minuten bärenstarken Leistung des SV Windhagen bei der ambitionierten Mannschaft TuS Mayen, stand man am Ende wieder einmal leeren Händen da. Auf dem gut bespielbaren Rasenplatz erwischte man einen Traumstart. Der agile Metzen setzte sich links durch, passte auf den mitgelaufenen Armando Grau, der den Ball nur noch zum 1:0 einschieben musste. Windhagen stand danach stabil und Mayen kam nur bei Standards in die Nähe des Tores, während die Windhagener Konter deutlich gefährlicher waren. Berghoff, Grau und Metzen hatten das 2:0 auf dem Fuß, es dauerte aber bis zur 43.Minute ehe das Tor fiel. Wieder war Metzen durch, passte diesmal von rechts auf Berghoff der zum hochverdienten 2:0 Habzeitstand einschoss.

Was in der zweiten Hälfte passieren sollte, deutete sich bis dahin in keiner Weise an und auch die ersten zwei Angriffe rollten gefährlich auf das TuS Tor zu. Das ausgerechnet ein Konter der zurückliegenden Heimmannschaft die Partie zum Kippen bringen sollte, war schon fast tragisch. Gökhan Akcakocca fälschte einen Querpass zudem noch unglücklich ins eigene Tor ab. Im Gegenzug aber wieder eine Großchance für den SVW, aber Volker Berghoff, der bereits am Torwart vorbei war, traf nur das Außennetz. Die Partie wurde hektisch und die Angriffe der TuS, die nun Morgenluft witterten, wurden immer energischer. Ein langer Freistoß erreichte in der 64. einen TuS-Angreifer, Querpass, Tor, 2:2. Die TuS blieb dran und kam in der 72.Minute wieder nach einer Freistoßvariante, bei der die Windhagener Abwehr schläfrig agierte, zum 3:2. Man gab nicht auf und hatte postwendend nochmal zwei Großchancen.

Bei der ersten verpasste Metzen aus spitzem Winkel den Querpass, der mit Sicherheit zum Erfolg hätte führen können, schoss aber stattdessen am langen Pfosten vorbei. Kurz darauf verpasste der Schiedsrichter den Elfmeterpfiff, als wieder Metzen klar gefoult wurde. Somit war das 4:2 nach einem langen Torwartabschlag, als ein TuS Angreifer alleine durch war, die Entscheidung.

Die Treffer zum 5:2 (87.) und 5:3 durch den eingewechselten Tobias Blumenthal (90.) waren nur noch Ergebnismakulatur. Nun steht der SVW als Tabellenletzter nach sieben Spieltagen mit dem Rücken zur Wand und muss kommenden Sonntag gegen den Tabellenvorletzten SG Kyllburg ganz dringend punkten. (Vorbericht folgt)

Nach dem Pokalsieg geht es am Sonntag nach Mayen!

So, 10.09.17 15.00 Rheinlandliga
TuS Mayen - SV Windhagen
Nettestadion, Rasenpl., An Sagnesmühle, 56727 Mayen

 

Nur 50 Stunden nach dem Rheinlandligaspiel gegen Mülheim musste der SVW im Rheinlandpokal antreten. Man war zu Gast beim Bezirksligisten SG Osterspai. Die Bedingungen waren schwierig: weite Anreise unter der Woche, kleiner Kader und ein schwer zu bespielbaren Aschenplatz. So wurde es zur erwartet zähen und schwierigen Aufgabe. 90 Minuten war der SVW die klar bessere Mannschaft, konnte aber zahlreiche gute Chancen nicht nutzen, so dass man in die Verlängerung musste. Nach 97 Minuten dann das erlösende 1:0 durch Gökhan Akcakocca.

Mehrere Chancen wurden vergeben, so dass man bis zum Ende zittern musste und tatsächlich kam die SG in der 120.Minute zur größten Chance, Pfosten und Latte verhinderten aber den Ausgleich, so dass der SVW in der dritten Runde des Rheinlandpokals steht. Nun heißt es regenerieren und Kraft sammeln für das wichtige Auswärtsspiel in Mayen am kommenden Sonntag.

Es treffen zwei bisher enttäuschende Mannschaften aufeinander. Die TuS wurde vor der Saison nicht von wenigen als Geheimfavorit gehandelt. Letzte Saison mit 66 Punkten Tabellenvierten, den Kader punktuell verstärkt und die wichtigsten Leistungsträger gehalten. So blieb auch Top-Stürmer Pascal Steinmetz, obwohl er intensiv mit dem 1.FC Kaiserslautern in Verbindung gebracht wurde. Bisher konnten aber gerade erst 7 Punkte eingefahren werden und der Abstand zum Tabellenzweiten Mülheim (16 Punkte) und zum Spitzenreiter Eisbachtal (18 Punkte) ist bereits gewaltig. Besonders die Heimpleite gegen Altenkirchen vor zwei Wochen schmerzte sehr, zeigt aber auch, dass die TuS verwundbar ist.

Mit hoffentlich gesteigertem Selbstvertrauen nach der insgesamt doch guten Leistung gegen Mülheim und dem Pokalsieg in Osterspai würde der SVW gerne den Vorjahreserfolg (2:2 in Mayen) wiederholen. Personell entspannt sich die Situation langsam, so spielte am Dienstag Vorjahres-Spielführer Tobias Blumenthal nach rund 8 monatiger Verletzung erstmalig über 90 Minuten. Mit hoffentlich großer Unterstützung geht es am Sonntag nach Mayen, Anstoß dort ist um 15 Uhr!! 

SVW bemüht aber erfolglos!

So, 03.09.17 15.30 Rheinlandliga
SV Windhagen - SG 2000 Mühlheim-Kärlich 0:3 (0:3)
Kunstrasen, Reinhard-Wirtgen-Str. 2, 53578 Windhagen

 
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er Tabellenzweite gewinnt beim Tabellenvorletzten 3:0. Das hört sich nach der erwartetet klaren Sache an, war es aber bei Weitem nicht. Vor allem in der ersten Halbzeit fühlten sich Windhagener wie „im falschen Film“. Spielerisch gefällig aus einer gut gestaffelten Defensive heraus, ließ der SVW den Gegner nicht ins Spiel kommen und wurde selber immer wieder gefährlich. Klos, Akcakocca und Grau hatten die Führung auf dem Fuß, während der Gast nur einmal gefährlich wurde, als sich ein SG-Angreifer den Ball aber am heraus eilenden Torwart Schmitz zu weit vorbeilegte.

Es folgte eine Phase, die so wohl nur der Fußball schreibt. 38.Minute: Freistoß für Windhagen aus 22 Metern Entfernung und Stephan Krist donnerte den Ball gegen die Unterkante der Latte, von wo der Ball wieder ins Feld sprang. Eine Minute später auf der Gegenseite eine 1:1 Situation im Strafraum, der SG Angreifer fällt über das Bein des SVW Verteidigers Krist. Ein Pfiff, Elfmeter… 0:1.

Windhagen antworte gereizt und bekam drei Minuten später wieder rund 22 Meter vor dem Mülheimer Tor einen Freistoß zugesprochen. Wieder Krist, wieder die Unterkante der Latte, wieder springt der Ball raus. Eine Kopie der Situation wenige Minuten vorher …. Unglaublich. Damit nicht genug, wieder im Gegenzug traf der Gast. Diesmal wurde ein Ball nach einem Konter im Strafraum unglücklich abgefälscht, segelte gegen den Innenpfosten und von da zum 0:2 Halbzeitstand ins Tor.

Wie sehr dies nach einer eigentlich insgesamt guten ersten Halbzeit schmerzte war in den Gesichtern der Spieler und der Zuschauer abzulesen. Die zweite Hälfte ist schnell erzählt. Windhagen zwar „stets bemüht“, aber bis auf wenige Ausnahmen ohne richtige Durchschlagskraft. Mülheim beschränkte sich auf Spielkontrolle und wenige Konter, wovon einer in der 82.Minute zum 3:0 Endstand führte.

Eine bittere Pleite, die man (auch wenn es schwer fällt) ganz schnell verarbeiten muss, denn bereits am Dienstag tritt man in der zweiten Runde des Rheinlandpokals beim Bezirksligisten SG Osterspai an. Auch wenn diese ebenfalls nicht berauschend in die Saison gestartet sind, ist es nicht leicht auf der Osterspairer Asche zu spielen. Wie unbequem solche Aufgaben sind, bekamen bereits die Rheinlandligisten Neitersen, Oberwinter, Ellscheid, Linz und Trier-Taforst in der Vorwoche zu spüren, die allesamt gegen unterklassige Mannschaften ausgeschieden sind. Anstoß in Osterspai ist um 20 Uhr. Nächsten Sonntag geht es dann zur TuS aus Mayen (Vorbericht folgt)

SVW verliert auch in Ellscheid, der Abstiegskampf hat begonnen!

So, 27.08.17 15:00 Rheinlandliga
SG Ellscheid - SV Windhagen 2:0 (0:0)

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Floskeln hörte man nach dem Spiel zu Genüge: „so ein Spiel verlierst du nur, wenn du unten stehst“ oder „wenn du vorne nicht triffst, wirst du hinten bestraft“ etc etc… Fakt ist, dass der SVW ein Spiel völlig unnötig verlor und somit wohl auch dem letzten klar sein muss, dass es dieses Jahr ein ganz hartes Stück Arbeit für alle Beteiligten wird, die Klasse zu halten. Fast schon wie immer stand die Partie personell unter einem schlechten Stern. Kurzfristig fiel Mathias Metzen krankheitsbedingt aus und Armando Grau saß begründet auch erst mal nur auf der Bank.

Trotz der geschwächten Offensive erspielte sich der SVW in der ersten Halbzeit klare Feldvorteile und der Führungstreffer lag mehrfach in der Luft. Brandt, Klos und Christopher Alt scheiterten knapp und zudem wurde Windhagen ein klarer Foulelfmeter von Schiedsrichterin Breier nicht zugesprochen. Ellscheid kam erst in der 45.Minute zur ersten Chance, Torwart Schmitz hielt aber den Kopfball aus der Nahdistanz.

Verschlafen kam der SVW aus der Kabine und kam rund 15 Minuten gar nicht ins Spiel. Es passt ins Bild, dass der SG diese einzige überlegene Phase von rund 15 Minuten reichte, um den entscheidenden Treffer zum 1:0 zu erzielen. Danach war der SVW wieder dran, drückte vehement auf den Ausgleich, aber selbst fünf hochkarätige Chancen konnten nicht genutzt werden. Akcakocca, Pehlivan und Zent scheiterten haarscharf und bei Keskins Freistoß stand die Latte und bei Graus Schuss nach einer Ecke der Pfosten im Weg. So kam es wie es kommen musste: ein Konter in der Nachspielzeit führte zum 0:2 Endstand. Es gilt nun ein gutes Mittelmaß zu finden aus Ruhe bewahren, konzentriertem Arbeiten, aber auch der Erkenntnis, dass jeder sich vom Einsatz und vom Kopf her nochmal steigern muss, um wieder erfolgreich zu agieren.

Ein Wort noch zur Schiedsrichterin. Die Niederlage der Schiedsrichterin wegen eines nicht gegebenen Elfmeters zu geben, ist selbstverständlich viel zu einfach und das Vergeben der eigenen Chancen war ein viel größeres Problem. Trotzdem sei die Frage erlaubt, ob sich der Verband einen Gefallen tut Schiedsrichterinnen zu puschen und viel zu früh Spiele leiten zu lassen, denen sie nicht im Geringsten gewachsen sind. Hierunter hatten beide Mannschaften zu leiden. Vorteilsauslegung, Beurteilung von Fouls, einfachste Regelkunde, eine herablassende Ansprache an die Spieler und selbst die Vorbereitung auf das Spiel waren fragwürdig.

So musste der Gastgeber in grünen Leibchen spielen, da auch das Schiri-Trio nur schwarze Trikots dabei hatte, obwohl die Trikotfarben früh genug im Internet standen und man dann nicht bereit war, selber Hemdchen zu tragen. Sei es drum, der SVW muss nach vorne gucken und sich konzentriert auf die nächste schwere Aufgabe nächsten Sonntag gegen Mülheim vorbereiten.

Auch gegen Eisbachtal ist für Windhagen beim 0:4 nichts zu holen!

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So, 20.08.17 15:30 Rheinlandliga
SV Windhagen - Spfr. Eisbachtal 0:4 (0:1)

Der Saisonstart ist für die erste Mannschaft des SV Windhagen endgültig verpatzt und schon jetzt muss man im ominösen schweren zweiten Jahr in der Rheinlandliga den Blick nach unten richten. Es war zwar klar, dass es gegen den Vorjahres-Vizemeister und Liga-Top-Favoriten schwer wird zu punkten, aber vor allem die Leistung in der zweiten Halbzeit sollte jeden aufwecken, dass man in dieser Liga nur mit bedingungslosem Einsatz, Lauf- und Kampfbereitschaft bestehen kann.

Denn genau das wird im ersten Spiel gegen einen Konkurrenten aus der unteren Tabellenhälfte nächste Woche in Ellscheid vonnöten sein. Aber zuerst der Blick auf den letzten Sonntag. Eine Halbzeit verstand es der SVW gegen die spielstarken Gäste die Räume eng zu machen und ließ nur zwei Chancen zu. Einmal klärte der Pfosten bei einem Kopfball und bei der zweiten Gelegenheiten klingelte es sofort. Eine Kopie der frühen Gegentore der Vorwoche. Leichter Ballverlust im Mittelfeld, Pass in die Tiefe und sicherer Abschluss… 0:1. Der SVW selber kam selber mehrfach gefährlich nach vorne, aber es fehlte immer der letzte Abschluss.

Ein Querpass von Metzen auf den völlig freistehenden Klos konnte im letzten Moment weggespitzelt werden und bei Pässen auf Berghoff, Metzen und Grau war der gute heraus stürmende Gästetorwart je einen Tick schneller am Ball. Somit sah man sich nicht chancenlos und wollte mit neuem Elan aus der Kabine kommen. Das Gegenteil war leider der Fall. Bereits der erste Angriff der zweiten Hälfte entschied die Partie. Es herrschte Konfusion: erst eine Schwalbe, dann ein zu weit abgeblockter Schuss und schließlich kam der Ball wieder vors Tor und wurde zum 0:2 versenkt. Der SVW schien geschockt und Eisbachtal nutzte dies eiskalt aus: 0:3 in der 56.und 0:4 in der 62.Minute. Das Spiel war entschieden und es passierte nicht mehr viel bis zum Ende, wobei der Gast aber dem fünften Tor näher war, wie Windhagen dem Ehrentreffer.

Auch wenn die Tabelle nicht gerade für Windhagen spricht (Platz 16 mit einem Punkt aus 4 Spielen) waren die drei Niederlagen gegen Teams, die allesamt ganz oben in der Tabelle einzuordnen sind. Nun ist der Druck aber umso größer gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte zu punkten und damit sollte man nächsten Sonntag in Ellscheid beginnen. (Vorbericht folgt)

In Emmelshausen ist wieder nichts zu holen!

Sonntag, 13.08.17 17:00
TSV Emmelshausen - SV Windhagen 5:0 (2:0)

Es gibt Spiele im Fußball, die liegen einem einfach nicht. Auswärtsspiele in Emmelshausen gehören für den SV Windhagen definitiv dazu. Im ersten Rheinlandligajahr unterlag man dort 1:6, dieses Jahr gab es eine 0:5 Klatsche. Dabei hielt man in der ersten Halbzeit recht ordentlich mit, wurde vor dem Tor aber eigentlich nie zwingend. Der einzige richtige Aufreger war ein klarer Handelfmeter, den der Schiedsrichter dem SVW, selbst zum Erstaunen der Gastgeber, in der 38.Minute verwehrte. Der Gastgeber währenddessen bestrafte leichte Windhagener Fehler sofort. Ballverlust im Mittelfeld, Pass in die Tiefe, 1:1 Situation vor dem Tor und beide male setzte sich der Top-Torjäger Christ durch, so das es schon zur Pause 2:0 stand. Eine Reaktion des SVW in Halbzeit zwei blieb aus, im Gegenteil. Zwischen der 50. und der 75.Minute gab es Einbahnstraßenfußball und es wäre für die fraglos äußerst stark agierenden Emmelshausener sogar mehr drin gewesen, wie die Treffer durch Gaida zweimal und Kurt, zum 5:0. Danach passierte nicht mehr viel. Der SVW hatte nur eine Chance durch Grau, der freistehend einen Kopfball nicht über den gegnerischen Torwart brachte.

Nun heißt es sich ganz schnell zu sammeln, denn nächsten Sonntag kommt mit Eisbachtal der Top-Favorit der Liga, die bisher auch alle drei Spiele gewinnen konnten, nach Windhagen. Personell fielen diese Woche neben den Langzeitverletzten auch Christopher Alt und Roman Borschel verletzungsbedingt aus und Hessler und Pehlivan fehlten aus privaten Gründen. Aufgrund der engen Personalsituation musste der SVW reagieren und ist froh zwei Spieler gewinnen zu können, die erst mal bis zur Winterpause so oft wie möglich unsere Mannschaft unterstützen werden.


Dies ist zum einen Ilkay Keskin, der in der Region wahrlich kein Unbekannter ist. Der 36 jährige Mittelfeldspieler spielte jahrelang auf hohem Niveau und agierte u.a, bei der SG Bad Breisig in der Rheinlandliga als Spielertrainer. Nach einem halben Jahr als co Trainer beim damals noch Oberligisten SpVg Burgbrohl, pausierte Ilkay zuletzt und wird mit seiner enormen Erfahrung, trotz etwas fehlender Fitness, unserer Mannschaft kurzfristig helfen können.

Auch der andere Spieler ist bestens bekannt, denn es ist mit Nico Schiela ein inzwischen echtes Windhagener „Urgestein“. Nach seinem berufsbedingten Wechsel aus Ostdeutschland zu einer Windhagener Firma, spielte Nico ein Jahr in Linz in der Rheinlandliga, ehe er zum SVW den kompletten Weg von der B-Klasse mit in die Rheinlandliga ging. Nachdem er im Aufstiegsjahr furios startete und nach Jahren in der Defensive, auch in der Offensive eine enorme Durchschlagskraft zeigte, warf ihn ein schwerer Motorradunfall leider schwer zurück. So kam er im Aufstiegsjahr nur noch im Entscheidungsspiel gegen Ellingen zu einem Kurzeinsatz.

Letzte Saison fungierte Nico dann als spielender co Trainer bei der zweiten Mannschaft des SVW und war hier der zentrale Kopf. Beruflich und privat musste der junge Vater kürzertreten, umso mehr gilt Nico der Dank des Vereins, dass er sich kurzfristig bereit erklärt hat, so weit wie möglich bei der ersten Mannschaft zu helfen. Dies wird er sportlich mit Sicherheit auch können, da er bekanntlich immer fit ist.

SVW unterliegt bei Trier-Tarforst mit O:1.

Sa, 05.08.17 17:30
FSV Trier Tarforst - SV Windhagen 1:0 (0:0)

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Trotz einer insgesamt ordentlichen Leistung musste sich der SVW nach zwei stündiger Busfahrt bei der favorisierten Mannschaft aus Trier-Tarforst geschlagen geben. Dabei startete die Windhagener Mannschaft stark, ließ 30 Minuten nicht zu, wirkte agiler und spielfreudiger und hätte bei Chancen durch Grau (nach Querpass Metzen) und Alexander Alt (nach einer Ecke) durchaus in Führung gehen können.

Danach wurde der FSV stärker und kam vor der Pause zu drei guten Gelegenheiten, der SVW rettete sich aber in die Pause. Die ersten 15 Minuten der zweiten Hälftee verliefn ausgeglichen, ehe der Druck der Trierer immer größer wurde. Zwischen der 60. und der 70.Minute verbuchten sie drei Großchancen, u.a. wurde einmal der Pfosten getroffen, so dass der Treffer in der 72.Minute die logische Konsequenz war. Nach einer Flanke auf den zweiten Pfosten konnte ein Trierer den Ball zum entscheidenden 1:0 einköpfen.

Windhagen versuchte danach nochmal alles, es fehlte aber nach einer intensiven, aber immer fairen Partie, etwas die Kraft und auch die Alternativen von der Bank. Zwar hatte Metzen aus spitzem Winkel und Alex Alt per Kopf in der Schlussminute noch Gelegenheiten, aber auch das 0:2 wäre möglich gewesen. So blieb es beim insgesamt verdienten 1:0 für Trier, der SVW musste sich aber nach einem guten Spiel nicht grämen. Nächste Woche geht es weiter.

Am Sonntag tritt man erst um 17 Uhr bei der Überraschungsmannschaft des Vorjahres, der TSV Emmeshausen an. Wieder eine Hammeraufgabe. (Vorbericht folgt)

SV Windhagen reicht 2:0-Führung nicht zum Sieg.

So, 30.07.17 15:30
SV Windhagen - SG Malberg 2:2 (1:0)
Tore:
Armando Grau, Matthias Metzen

 

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Über 80 Minuten und mit einer 2:0-Führung im Rücken dominierte der Fußball-Rhein-landligist SV Windhagen zum Saisonauftakt im Heimspiel gegen die SG Malberg/Rosenheim. Doch dann schlugen die Gäste aus dem Kreis Altenkirchen eiskalt zurück und schafften noch ein 2:2 (1:0)-Unentschieden. Zum Trainerdebüt von Labinot Prenku auf der SVW-Bank mussten sich die klar überlegenen Windhagener am Ende mit nur einem Punkt zufrieden geben.

Nach einer (zu) langen Phase des Abtastens von beiden Mannschaften kam der SV Windhagen durch Metzen nach gut 25 Minuten zu einer Doppelchance. Zunächst scheiterte der SVW-Torjäger an Malbergs Torwart Matthias Zeiler, während bei der zweiten Chance nach einem Kopfball von Metzen Malbergs Verteidiger Peter Ger-hardus den Ball gerade noch vor dem Überqueren der Torlinie klären konnte. Während die Gäste nicht in die Nähe des Windhagener Strafraums kamen, wurde Prenkus Team immer stärker. Nach einer weiteren Großtat von Zeiler gegen Armando Grau (38.), entschied der SVW-Stürmer das nächste Duell für sich und besorgte die hochverdiente 1:0-Führung (41.). Fast wäre Metzen mit dem Pausenpfiff das 2:0 gelungen, doch erneut glänzte Zeiler im Duell Eins-gegen-Eins.

Nach dem Wiederbeginn drückte Windhagen auf das 2:0. Die Elf von Trainer Prenku wirkte viel frischer und lauffreudiger. Nachdem Metzen nach 50 Minuten endlich der Zweitorevorsprung gelungen war, stand in der Folge nur noch der Malberger Schlussmann Zeiler im Mittelpunkt. Mit tollen Reflexen und überragendem Stellungsspiel in direkten Duellen hielt Zeiler herausragend. Volker Berghoff (54.), Metzen (61.) und Neuzugang Jannik Levent Pehlivan (72.) verzweifelten am starken Gästetorwart: „Dafür steht er bei uns im Tor. Doch heute hat er alles gehalten, was zu halten war“, gab es ein Extralob von Trainer Michael Boll.

Als Malberg nach 80 Minuten erstmals gefährlich vor dem Windhagener Tor auftauchte, entschied der sehr gut leitende Schiedsrichter Alexander Mroß auf Freistoß für die Gäste knapp vor der Strafraumlinie. Der hart geschossenen Ball von Steffen Löb rutschte dem bis dahin beschäftigungslosen Windhagener Torhüter Julian Schmitz aus den Händen genau vor die Füße von Jan Nauroth der nur noch zum 2:1 einschieben musste (81.). Nun wankten die Gastgeber und mussten durch Markus Nickol noch das 2:2 hinnehmen (85.).

„So brutal ist Fußball. Wir müssen mit vier, fünf Toren führen und stehen am Ende nur mit einem Punkt da. Trotzdem gibt es keine Schuldzuweisung an meine Mannschaft. Bei den heißen Temperaturen und dem flottem Spiel fehlte am Ende etwas die Konzentration. Ich bin trotzdem mit meinem Debüt zufrieden“, nahm Prenku die späten Gegentreffer sportlich. Dagegen sprach Boll von einer guten Moral seiner Elf, aber auch von einem glücklichen Punktgewinn.

SV Windhagen: Schmitz – Heßler (68. Klos), Siljkovic (61. Blumenthal), Krist, Alexander Alt – Zent, Akcakoca (86. Christopher Alt), Pehlivan, Berghoff – Metzen, Grau.
SG Malberg: Zeiler – Peter Gerhardus (87. Frohn), Kostka, Löb, Steffen Gerhardus, Heidrich – Weinlich (54. Nickol), Zimmermann, Penk – Tsannang (73. Pfeiffer), Nauroth.

Schiedsrichter: Alexander Mroß (Wolken). – Zuschauer: 180. Tore: 1:0 Armando Grau (41.), 2:0 Matthias Metzen (50.), 2:1 Jan Nauroth (81.), 2:2 Markus Nickol (85.).

Quelle Rheinzeitung Ludwig Velten

Nach geglückten Generalproben beginnt am Sonntag die zweite Saison
in der Rheinlandliga!

So, 23.07.17 14:30
SV Windhagen - SG Finnentropp 6:2 (3:1)

 
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Am kommenden Sonntag geht es bereits los! Früher als in den letzten Jahren startet die Rheinlandliga bereits am letzten Juli-Wochenende in die Saison. Für den SV Windhagen geht es in das ominöse zweite Jahr und es beginnt um 15.30 Uhr zu Hause gegen die SG Malberg „Teil 2 des Abenteuers“. Mit den bekannten Umstrukturierungen im Trainerbereich und zwei Neuzugängen blickt man aufgrund des kleinen Kaders etwas kritisch auf die kommende Saison.

Aufgrund der letzten Testspiele ist man aber leicht optimistisch. Letzten Mittwoch bezwang man den A-Ligisten SV Remagen mit 7:2 (1:0). Nach einer überlegenen Halbzeit, in der nur die Trefferquote nicht stimmte, lag man nach einer Schwächeperiode zu Beginn der zweiten Halbzeit plötzlich 1:2 hinten. Danach spielte man den Gegner aber förmlich an die Wand und kam zu einem auch in der Höhe verdienten Sieg. Grau (3), Metzen (2), Berghoff und Borschel trafen.


Am Sonntag war zum letzten Test dann der Aufsteiger in die Westfalenliga, die SG Finnentropp zu Gast. Früh ging der hoch eingeschätzte Gast in Führung, aber der SVW ließ sich nicht schocken und zeigte seine beste Leistung in der Vorbereitung. Spielerisch gut, schnell in der Umschaltbewegung mit immer wieder guten Offensivaktionen drehte man das Spiel und führte durch Treffer von Metzen (2) und Grau zur Pause verdient mit 3:1. Auch in der zweiten Halbzeit ließ man nicht nach, wobei man dem Gast anmerkte, dass er ein wohl hartes Trainingslager in Waldbreitbach in den Beinen hatte. Wieder Grau und zweimal Christopher Alt erhöhten gar auf 6:1, ehe ein Elfmeter des inzwischen für Windhagen pfeiffenden Rheinlandliga-Schiedsrichter Christian Fritzen zum 6:2 Endstand führte.

Nun gilt es in der letzten Woche an der letzten Feinabstimmung zu arbeiten, ehe am Sonntag das erste hochbrisante Spiel in der Rheinlandliga ansteht. Zu Gast ist die SG Malberg, die sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe in der Liga gemausert haben. So schloss man die letzte Saison auf einem sicheren 12. Platz ab. Das eingespielte Team der letzten Saison konnte gehalten werden und wurde sogar noch punktuell, u.a. mit dem ehemaligen Oberligaspieler Zimmermann aus Wissen, verstärkt, so dass man der SG wieder eine Menge zutraut. Im letzten Jahr konnte der SVW aber beide Vergleiche für sich entscheiden, so dass man bestimmt nicht mehr auf die leichte Schulter genommen wird.

Das Team Fußball des SV Windhagen hat für diese erste Partie der Saison ein kleines Rahmenprogramm organisiert, so dass sich der Gang zum Sportplatz am Sonntag auf jeden Fall lohnt. Vor dem Rheinlandligaspiel bestreiten die dritte und dann die zweite Mannschaft ihr Erstrundenspiel im Kreispokal.

Also auf geht’s SVW !!!! Sonntag ist Eröffnungstag !!