SV Eintracht Windhagen
1921e.V.

|Seniorenfussball 14.11.2010| 

 

Sonntag 14.11.2010 14.30 Uhr
SV Windhagen I – SV Güllesheim 1:2 (0:1)


Durch eine 1 zu 2 Heimspielniederlage gegen den Tabellennachbarn aus Güllesheim ging der Start in die Rückrunde daneben. Das gleiche Übel wie schon gegen Leutesdorf. Selbst werden zu leicht Gegentore zugelassen und beste eigene Gelegenheiten bleiben ungenutzt. Nur am Rande sei erwähnt, das mit Dennis Konrads, der trainingsbedingt die 2. Mannschaft verstärkte, Sebstain Bösing Sven Ewens und Matthias Kühl gleich vier Spieler erneut nicht zur Verfügung standen. Schade, kann und darf aber keine Entschuldigung sein. Schon gar nicht für das fehlende Zweikampfverhalten in der ersten Halbzeit.

In einer fünfzehnminütigen Anfangs- und Abtastphase passierte vor beiden Toren nicht viel. Aber in dieser Zeit war schon zu erkennen wer die Lufthoheit und mehr Durchsetzungsvermögen an den Tag legt, nämlich die Gäste aus Güllesheim, die nach gut einer Viertelstunde auch den ersten Schuss Richtung Tor abgaben. Der Ball ging allerdings weit über das Windhagener Tor. Wenig später erneut Torgefahr, aber der Diagonalschuss strich ebenfalls ohne Schaden am langenPfosten vorbei. Ein Flugball eines Güllesheimer Mittelfeldspielers von der Seitenauslinie fand in der 20. Spielminute Mitten vor dem Tor seinen Mittelfeldkollegen, der einlaufend ungehindert verwandeln konnte. Windhagen hatte bis dahin noch keine gefährliche Situation für das Gästetor herausgespielt. Die Windunterstützung wurde nicht für Distanzschüsse genutzt und zu schnell ging der Ball im Spielaufbau in der gegenerischen Hälfte immer wieder verloren. Lediglich zweimal waren Stürmer des SV knapp vor der Torlinie ebenso knapp am Ball vorbei gerutscht. Durchaus erwähnenswerte Ausgleichsgelegenheiten. Zum Ende der ersten Halbzeit weitere hoffnungsvolle Angirffsbemühungen, mit der ersten großen Gelegenheit zum Ausgleich. Alex Rüddel, mit tollem Pass von Alberto Ruckdäschel eingesetzt, traf allerdings nur das Aussennetz. Da war mehr drin. Kurz nach dem Wechsel das Highlight des Spiels, den "Kracher" von Christian Hoffmann von der Strafraumgrenze parierte Güllesheims Schlussmann überragend. Nur wenig später die kurioste Szene des Spiels. Mehr ein Befreiungsschlag als ein Zuspiel Richtung Windhagener Tor. Windhagens Schlussmann Sven Hecken verschätzte sich und unterlief den Ball, der zu allem Überfluss dann auch noch gegen den Torpfosten anstatt ins Toraus sprang und zur Krönung auch noch vor die Füsse des nachsetzenden Güllesheim Stürmers, der natürlich keine Mühe hatte, den Ball aus kurzer Entfernung über die Linie ins leere Windhagener Tor zu schieben. War Windhagen nicht geschockt, oder Güllesheim noch im Torrausch. Alex Rüddel nutzte jedenfalls direkt im Gegenzug eine Unachtsamkeit im Strafraum zum Anschlusstreffer. Das Spiel des SV W bekamm jetzt mächtig Aufwind. Trotz Gegenwind ging das Spiel jetzt nur noch in eine Richtung. in die des Güllesheimer Tores. Weder mit Kurzpasspiel noch mit langen Bällen gelang es aber, trotz der permanenten Drangperiode bis zum Schlusspfiff das Tor der Güllesheimer in Bedrängnis zu bringen oder gar den mehr als verdienten Ausgleich zu erzielen. Güllesheim verschaffte sich nur noch mit weiten Schlägen und schauspielerischen Einlagen Luft. Mit einer ähnlich konsequenten Schiri- Leistung wie in Halbzeit 1, hätte Güllesheim die Partie mit mindestens 1 oder 2 Spielern weniger zu Ende spielen müssen. Bedauerlich für die Einheimischen, die für die engagierte Spielweise und Ihre Bemühungen um den Ausgleich nicht belohnt worden sind. Ein sehr glücklicher Sieg für die Gäste, die sich mit den drei Punkten erneut etwas in der Tabelle haben absetzen können.

Bleibt zu hoffen, dass sich der Großteil der jungen Windhagener Mannschaft in den anstehenden schweren Spielen gegen die TOP-Mannschaften der B-.Klasse vom körperlosen Spiel trennt, bei Toren des Gegners keine maßgebliche Unterstützung mehr leistet, ausgenommen die Kollegen Wolf und D. Hoffmann, die wie schon in den letzten Wochen, eine konstant gute Defensivleistung ablieferten, und sich gegen die "Favoriten" mehr zutraut, wie noch zu Beginn der Meisterschaftsrunde.
Das Überraschungen immer wieder möglich sind, zeigen die Ergebnisse der Paarungen des Wochenendes. Was spricht dagegen, damit in in der kommenden Woche beim Auswärtsspiel in Rheinbrohl zu beginnen.