SV Eintracht Windhagen
1921e.V.

|15.08.2010|

Die Schlammschlacht von Güllesheim
SV Güllesheim II - SV Windhagen II 1:0 (0:0)


Heute ging es im ersten Saisonspiel nach Güllesheim und Ziel war es, die kommende Saison mit einem Sieg zu starten. Vielversprechen startete die Parti auch. Der SV kam besser ins Spiel und konnten sich gute Torchancen erarbeiten. So wie durch einen Torschuss von Daniel Müller und einem Kopfball von Kai Wörner nach einem Freistoß von Stefan Groß, der nur knapp über die Latte ging. Auch Stefan Groß selber und Michael Leisenberg kamen dem Tor der Güllesheimer gefährlich nahe, konnten aber nicht zur Führung verwandeln. Dann begann der Regen und das Stadion verwandelte sich langsam in einen Acker und war immer schwerer zu bespielen. So kam es auch das sich das Spiel immer mehr ins Mittelfeld verlagerte, und es zu keinen weiteren Torchancen kam. Man musste wie schon gegen Neuwied wieder mit einem Remis in die Kabine gehen.

In der zweiten Halbzeit wurde der Regen leider noch stärker und die Möglichkeit den Ball auf dem Acker ordentlich zu kontrollieren immer geringer. Zumal kam immer mehr härte in das Spiel, welche nicht immer auf den rutschigen Ascheacker zurückzuführen war. Trotzdem versuchte der SV weiterhin ihr Spiel aufzubauen, aber kam dem Güllesheimer Tor nun nicht mehr gefährlich Nahe. Einzig Björn Rose hatte die Chance zur Führung auf dem Fuß, verfehlte das Tor aber leider knapp. Nun begann der SV immer mehr zu schwimmen und Güllesheim kam in der Schlußphase zu hochkarätigen Torchancen, bei denen die Windhagener mehr Glück als Verstand hatten. Nun kam das was alle befürchtet hatten, als die Güllesheimer einen langen Ball nach vorne Schlagen auf einen Güllesheimer Stürmer, der es dann noch schafft in den Ball reinzurutschen bevor unser Torwart Kai Zimmermann diesen erreichen kann, und den Ball im liegen noch ins Tor schiebt. Nun zeigte sich der ganze Frust der Mannschaft und das Fußballspiel im Güllesheimer Aschebad glich nun einem Rugbyspiel. Letztendlich schaffte es der SV nicht mehr das Spiel noch auszugleichen und man verließ mit gesenkter Mine den Platz. Wie schon gegen Neuwied hatten wir uns selber geschlagen. Die Bälle, die wir über 90 Minuten vor dem Gegentor vergaben, wurden wieder durch ein absolut unnötiges Gegentor in den Schlußminuten gerächt. Es liegt noch ein schwerer Weg vor dieser jungen Mannschaft, den jetzt alle mitgehen müssen, denn leichter wird es nicht mehr.

Kader: K. Zimmermann; E. Tanriverdi; S. Steuer; D. Hoffmann; D. Griebel (A. Schwab); H. Bald; D. Müller (R. Spanier); B. Rose (S. Kraus); S. Groß; M. Leisenberg; K. Wörner