SV Eintracht Windhagen
1921e.V.

|Seniorenfußball 24.09.2010|

Schon nach zehn Minuten ausgeträumt!
CSV Neuwied I - SV Windhagen I 6:0 (4:0)

 

Aufgrund der zahlreichen Ausfälle, sowohl in der ersten, wie auch in der zweiten Mannschaft, war man lediglich mit 13 Spielern nach Neuwied gereist. In der Summe galt es eine komplette Manschaft zahlenmäßig zu ersetzen. So fehlten aus dem Kader der I. Sven Ewens, Dennis Konrads, Matthias Kühl, Julian Pfeiffer, Alberto Ruckdäschel, Alex Rüddel, Simon Steuer und Erdal Tanriverdi. Keine Entschuldigung, aber durchaus mal erwähnenswert und leider nicht nur kurzzeitig.Der Traum vom ersten Punktgewinn in der Saion 2010/2011 war schon nach zwanzig Minuten ausgeträumt.

 

Zweimaliges katastrophales Abwehrverhalten in Überzahl führte schon kurz nach Spielbeginn auf die Verliererstraße. Das Selbstvertrauen, nach den zurückliegenden Ergebnissen nicht gerade strotzend aber noch spürbar, sank deutlich in den Keller. Kein Wunder, das zumindest in Halbzeit eins, nahezu nichts mehr gelang. Jede Balleroberung endet kurze Zeit später durch einfachste Abspielfehler beim Gegner. Die CSV-Spieler nahmen die Geschenke dankend an und initiierten Angriff auf Angriff auf das Windhagener Tor. Technisch und Zweikampf massig an diesem Tag deutlich überlegen, war die Halbzeitführung mit 4 zu 0 die logische Konsequenz. Ob auf nachlassende CSVler oder sich in der Halbzeit zumindest etwas gefangene Gäste zurückzuführen, gelangen Windhagen eine aussichtsreiche Konter, die allerdings alle ungenutzt blieben. Konsequenter die Neuwieder, die noch zwei weitere Gelegenheiten zu Toren nutzten und letztlich das Spiel, auch in dieser Höhe verdient, klar für sich entschieden.

Fazit: In den nächsten Wochen stehen fast ausnahmslos Spiele gegen Mitkonkurrenten in der unteren Tabellenhälfte an. Ein goldener Oktober ? Bleibt zu hoffen und zu wünschen! In diesen Spielen ist an die gute Abwehrarbeit aus den Spielen gegen Rheinbreitbach und Engers II anzuknüpfen. Der dringend benötigte erfahrene Kopf oder Lenker im Mittelfeld ist durch ein geschlossenes Auftreten zu ersetzen. Aussetzer, wie in der Anfangsphase in Neuwied, sollten vermieden werden.

Wenn es dem Angriff gelingt ähnlich gute Offensivaktionen zu fahren wie im Heimspiel gegen Engers II und die dann noch zum Abschluss gebracht werden kann die Habenseite und die Gesamtsituation deutlich verbessert werden.