SV Eintracht Windhagen
1921e.V.


|Seniorenfußball 18.11.2010|



Die treusten Fan`s des SVW

 

Das war nicht`s
Sonntag 21.11.2010 14.30 Uhr
FV Rheinbrohl I - SV Windhagen I 8:0 (4:0)


Das war nicht nur nichts, das war Garnichts. Nur so lässt sich die 8 zu Null (in Worten acht zu null) der Ersten in Rheinbrohl beschreiben. Erschreckend mit wie wenig Gegenwehr und Engagement sich die Vielzahl der (aktiven?) Spieler den Angriffswellen der Rheinbrohler stellte. Keine Nähe zum Gegenspieler in der eigenen Hälfte,
kein angemessenes Zweikampfverhalten und die fehlende Bereitschaft bedingslos nachzusetzen "zeichneten" große Teile der Windhagener Truppe aus, der man nach dieser Leistung an diesem Tag keine mannschaftliche Geschlossenheit attestieren kann.

Vielleicht um das ein oder andere Tor zu hoch ausgefallen, weil mindestens 3 Tore entweder nach mehrfachem Gestochere oder nach mehrfachen Billard mässigen Spielerberührungen von Freund und Feind regelmäßig den Rheinbrohlern ein schussbereit vor die Füße rollten. Dennoch war es Einbahnstraßenfußball der sowohl spielerisch, wie auch läuferisch und vor allem geistig viel wacheren Rheinbrohler Mannschaft, die häufig mit wenig Ballkontakten den eigenen freien Mitspieler suchten und dank der passiven Einstellung des Gegners, der vor allem in der ersten Hälfte wie ein aufgeschreckter Hühnerhaufen im Mittelfeld reagierte, den auch ohne große Mühen fand.

Rheinbrohl begann das Spiel vom Anstoß weg stürmisch und nur mit Glück konnte ein früher Windhagener Rückstand vermieden werden. Langsam nahm auch Windhagen am Spiel teil, vor allem durch über die rechte Seite vorgetragene Konter, die bei dem einen oder anderen Optimisten noch Hoffnung aufkeimen ließen. Dann doch die verdiente Führung. Eine Ecke konnte der aufgerückte Abwehrspieler aus kurzer Entfernung ohne große Gegenwehr einköpfen. Wenig später dann fast der Ausgleich. Eine Rückgabe (Klärungsversuch) aus großer Entfernung landete am Lattenkreuz des Rheinbrohler Tores. Danach schien die Gäste elf kurzzeitig aufgewacht. Man trug über die Außen Positionen einige gefährliche Angriffe vor das Rheinbrohler Tor. In dieser ausgeglichen Phase dann das sicherlich verlauf- und spielentscheidende 2 zu 0, weil danach bei Windhagen nichts mehr ging und Rheinbrohl die totale Konfusion schonungslos zu seinen Gunsten nutzte. So waren die Treffer 3 und 4 bis zur Pause die logische Konsequenz der Überlegenheit.

Fehlende taktische Disziplin zwingt zum hinterherlaufen, woran man aber, verständlicherweise, irgendwann frustriert die Lust verliert. Hinzu kamen nach dem 2 zu 0 unerklärlich krasse Abspielfehler zu Hauf. In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild, Die notwendigen Wechsel auf Windhagener Seite brachten auch nicht den nötigen Elan für eine Wende. Rheinbrohl ließ Ball und Gegner laufen und nutzte die sich bietenden Einschuss Möglichkeiten konsequent.

Einzig Björn Wolf und Volker Prangenberg erledigten Ihren Defensivjob in gewohnt zuverlässiger und engagierter Weise. Daneben zeigten sich Marius Pfeiffer und Sven Fischer zumindest noch läuferisch bemüht. In Sachen Kampf und Einsatzbereitschaft ist noch sehr seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr viel Luft nach oben. Dank gilt an dieser Stelle den kurzfristig eingesprungenen Spielern der II. Mannschaft, Erdal Tanriverdi und Hans Werner Bald, nachdem insgesamt 6 Spieler aus dem Kader der I. aus den verschiedensten Gründen mittel- und kurzfristig nicht zur Verfügung stehen konnten.

Die nächsten 4 Spiele gegen Niederbreitbach, in Engers, den VfL Neuwied und nochmals Niederbreitbach im Nachholspiel stellen nach der Leistung vom Sonntag fast aussichtlose Ziele in Sachen drei Punkte dar. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Vielleicht hilft eine andere Prioritätenliste. Über den Kampf zum Spiel, anstatt von Beginn an nur ein bisschen mitspielen zu wollen. Bedingungslose Einsatzbereitschaft, ein sich in den Dienst der Mannschaft stellen und selbstlose Spielweise im Ballbesitz. Also Jungs, die kritischen Zeilen positiv verarbeiten, daraus lernen und nichts vom zurückliegenden Sonntag verinnerlichen und wiederholen wollen.

weitere Bilder ...