SV Eintracht Windhagen
1921e.V.

|11.03.2011|

Erhoffte Überraschung blieb aus!
Freitag 11. 03. 2011 20.00 Uhr
SV Rheinbreitbach - SV Windhagen I 5:0 (2:0)

Nach den beiden Auftaktniederlagen in den Nachholspielen gegen die SG Wiedtal war auch beim Nachbarn und Aufstiegsanwärter im vorgezogenen Freitag-Abendspiel nichts zu holen.

 

30 Minuten verlief die Partie relativ offen. Rheinbreitbach agierte verhalten offensiv und Windhagen, wie mit fünf zu ersetzenden Stammkräften nicht anders zu erwarten, verlegte sich aufs Kontern. Gute Konteransätze verpufften meist am Rheinbreitbacher Strafraum.

Mit dem 1:0 in der 27. Spielminute und der fast zeitgleichen Verletzung von Björn Wolf, der nach der Pause verletzt ausgewechselt werden musste, ging deutlich die Grundordnung verloren und für Rheinbreitbach bot sich gleich mehrfach die Gelegenheit den Vorsprung bis zur Halbzeit deutlich auszubauen. Eine der guten Gelegenheiten wurde dann fast mit dem Halbtzeitpfiff zum 2 zu 0 genutzt. SV-Schlussmann Eric Dornscheidt traf an allen Toren keine Mitschuld.

 

Auch in der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Rheinbreitbach drängte auf eine Ergebniserhöhung und die Gäste waren nur noch um Schadensbegrenzung bemüht. So waren die weiteren Treffer bis zum letztlichen Endstand von 5:0 nur eine konsequente Folge der Überlegenheit in Halbzeit zwei. 

Kompliment an die verbliebenen Spieler einer in den letzten Wochen durch Krankheit und Verletzung personell arg gebeutelten Windhagener Mannschaft, die es unmittelbar nach der Winterpause ausnahmslos mit ambitionierten Teams in Bestbesetzung zu tun hatte und dennoch zu keinem Zeitpunkt das Bemühen frustriert einstellte. Dank gilt an dieser Stelle Simon Steuer, der sich trotz Grippeschwächung ebenso kurzfristig zu Verfügung stellte wie Michael Leisenberg, der damit seinen zweiten Einsatz in der Windhagener Ersten verbuchte und Simon Löblein, der erstmalig in der Ersten Mannschaft in einem Pflichtspiel zum Einsatz kam.

Keine Frage, mit den Kadern gehören die Wiedtaler wie auch die Rheinbreitbacher zum Besten was die die B-Klasse an Spielstärke und Offensivqualität in dieser Saison zu bieten hat. Kein Trost, aber eine Erklärung für die erlittenen Niederlagen. Vielleicht gelingt in den nächsten Wochen ja doch der eine oder andere Achtungs- bzw. Überraschungserfolg. Bleibt zu hoffen, dass sich bis spätestens zu den bedeutungsvollen Spielen gegen die Mitkonkurrenten im Abstiegskampf ab Mitte April das Lazarett lichtet.