Auf einem sehr schwer bespielbaren „Rasenplatz“ gab es an diesem Spieltag nur wenig Raum für fußballerische Inhalte. Stattdessen entwickelte sich eine Partie, die vor allem von zweiten Bällen, Zweikämpfen und zahlreichen 50:50-Situationen geprägt war.

Beide Mannschaften kamen in der ersten Halbzeit zu einigen Torchancen. Eine entscheidende Szene ereignete sich jedoch bereits in der 8. Minute: Nach einem Zweikampf im gegnerischen Strafraum schlug der gegnerische Verteidiger Can ins Gesicht.

Der Schiedsrichter hatte die Situation gesehen, unterbrach das Spiel und ging mit der Hand in Richtung Hosentasche. Alle Beteiligten rechneten mit einem Elfmeter für den SV Windhagen und einem Platzverweis. Am Ende blieben jedoch beide Entscheidungen aus. Stattdessen erhielten sowohl Can als auch sein Gegenspieler die Gelbe Karte.

Zweite Halbzeit mit entscheidender Szene

Die zweite Halbzeit begann erneut offen. Das Spiel ging hin und her, beide Mannschaften suchten den Weg nach vorne.

In der 61. Spielminute folgte dann die Szene, die zum Knackpunkt der Partie werden sollte. Nach einem Eckball für die Gastgeber verteidigte unsere Abwehr die Situation zunächst erfolgreich. Zur Überraschung aller auf dem Platz ertönte jedoch der Pfiff des Schiedsrichters – und dieser entschied auf Elfmeter für die Gastgeber.

Der SV Windhagen versuchte trotz des Rückschlags weiterhin, seine Chance zu suchen und etwas Zählbares mitzunehmen. Die letzte Hoffnung auf einen möglichen Punktgewinn schwand jedoch in der 82. Minute endgültig.

Alexandros Zarafidis wurde nach einem Foul mit der direkten Roten Karte des Feldes verwiesen. Auch diese Entscheidung wurde selbst vom Trainer der Gastgeber als sehr harte Entscheidung wahrgenommen.

Özbek: „Wir werden nicht aufhören zu kämpfen“

Trotz aller Rückschläge blieb die Botschaft von Trainer Enes Özbek klar und entschlossen:

„Egal, was heute alles passiert ist – eines ist sicher: Der SV Windhagen wird nicht aufhören zu kämpfen. Wir werden härter denn je arbeiten und alle Möglichkeiten nutzen, um wieder Spiele zu gewinnen.“

Diese Einstellung soll die Mannschaft nun mitnehmen. Auch wenn an diesem Tag vieles gegen den SVW lief, gilt es, den Blick nach vorne zu richten, weiter zusammenzuhalten und mit voller Energie an den nächsten Aufgaben zu arbeiten.

**Wir geben nicht auf. Wir kämpfen weiter. Für den SV Windhagen! **