Jürgen S. aus W. der Punktegarant der 3. und 4.
Windhagen. „Et hätt noch emmer joot jejange“ – dat konnten sich die Vierte un die Fünfte vom SV Windhagen nach ihren Spielen sagen. Wobei: Ein bisschen Nervenflattern gehörte diesmal offenbar zum Programm.
Die Vierte gewann im Pokal gegen die DJK St. Katharinen/VfB Linz (SG) mit 4:2. Thomas musste sein erstes Einzel trotz Zweisatzführung noch abgeben. Jürgen rückte die Sache mit einem knappen Fünfsatzsieg wieder gerade, Hans-Josef legte nach. Gemeinsam erhöhten Thomas und Jürgen im Doppel auf 3:1. Die Gäste verkürzten zwar noch einmal, doch Hans-Josef machte den Deckel drauf: Nach 1:2-Satzrückstand drehte er sein zweites Einzel und brachte Windhagen ins Viertelfinale. Dat wor keen Spazierjang, ävver et hät jereech!
Die Fünfte machte es gegen Waldbreitbach III mindestens genauso spannend. Manfred und Martin sowie Daniel und Lam gewannen beide Doppel. Manfred erhöhte anschließend auf 3:0. Dat lief! Dann allerdings gewannen die Gäste fünf Einzel hintereinander. Aus der gemütlichen Führung wurde ein 3:5 – da hätte selbst der kölsche Optimist kurz die Stirn gerunzelt.
Doch „Wat fott es, es fott“: Lam schaute nach vorn, gewann sein letztes Einzel im fünften Satz und hielt Windhagen im Rennen. Martin legte nach – mit 11:9 im Entscheidungssatz zum 5:5 und zum ersten Saisonpunkt.
Die Vierte also eine Runde weiter, die Fünfte endlich mit etwas Zählbarem. Für einen ruhigen Abend hätten allerdings beide noch üben müssen.
